«Wir haben uns auf Spielabbruch eingestellt»
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Schiri nach seiner Massnahme:«Wir haben uns auf Spielabbruch eingestellt»

Jetzt spricht der Liga-Boss
«Ich bin schockiert – das ist verwerflich»

Liga-Präsident Heinrich Schifferle verurteilt die Schande von Luzern scharf.
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Unzählige GC-Chaoten drängen bis an die Seitenlinie vor – und weichen nicht mehr zurück.
Foto: Keystone
Andreas Böni

Herr Schifferle, wie erlebten Sie die Schande von Luzern?
Heinrich Schifferle: Vor dem TV. Ich bin schockiert. Gerade, weil ich dieses Einfordern der Trikots als neue Dimension empfinde. Es ist absolut verwerflich. Die Fans dürfen Spieler nicht dermassen erniedrigen.

Die Polizei markierte Präsenz im Stadion. Ist das gut?
Ich bin nicht unbedingt für Polizei-Präsenz im Stadion, weil die Sicherheit drin ja der Klub sicherstellen soll. Aber bei dieser Dimension, bei dieser Aggressivität war es angebracht. So eine Situation kann man nur zusammen zu lösen versuchen. Wissen Sie aber, was ich nicht verstehe?

Bitte.
Diese Aktion der Fans bringt doch niemandem etwas. Wenn man konstruktiv ist, dann darf man als Fan relativ viel. Aber das ist doch nur selbstzerstörerisch. Zudem ist es ein sportlicher Abstieg, das passiert im Fussball. Es ist kein Krieg oder eine Umweltkatastrophe. Da gibt es auf der Welt viel mehr Leid als einen sportlichen Abstieg.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
2:1
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1:0
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
1:2
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
0:1
28
1
33
8
FC Zürich
FC Zürich
1:1
28
-14
32
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1:1
28
-4
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
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