«Das ist mir eine Busse wert»
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Canepa über Hunde-Zwischenfall:«Das ist mir eine Busse wert»

Jetzt lässt FCZ-Canepa Hund Chilla daheim
«Ich befürchte ein Stadionverbot für drei, vier Spiele»

Am Tag nach dem Platzsturm von Hündin Chilla tritt FCZ-Boss Ancillo Canepa mit seinem Haustier in einem humoristisch angehauchten Beitrag bei «TeleZüri» auf. Ernst scheint Canepa aber zu sein, vorerst die Hunde nicht mehr ins Stadion zu nehmen.
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Auf den Hund gekommen: Chilla mischt die FCZ-Partie gegen Sion auf.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Matthias Dubach

Wie es seine Hündin Chilla von der Loge unterhalb des Stadiondaches bis aufs Spielfeld geschafft hat, weiss FCZ-Präsident Ancillo Canepa auch am Tag nach dem tierischen Zwischenfall noch immer nicht.

«Es ist praktisch unmöglich», sagt Canepa am Montag bei «TeleZüri», «es gibt sehr viele Türen, oder sie hätte den Lift nehmen müssen.» Doch sein einjähriger Vierbeiner steht mitten im Spiel Zürich gegen Sion plötzlich auf dem Feld. Weil sie dort ihre geliebten Fussbälle entdeckt hat?

Canepa zeigt im humoristisch angehauchten TV-Beitrag, wie vernarrt Chilla in die Kugel ist und jedem Ball hinterher jagt – und zuweilen auch die Bälle richtiggehend zerfetzt.

Die Liga untersucht den Vorfall

Ernster meint es hingegen die Liga, die den tierischen Platzsturm an den Disziplinarrichter übergeben hat. Dieser will im Laufe der Woche entscheiden, ob ein Verfahren eröffnet wird. Denn Fakt ist: Hunde sind in allen Schweizer Stadien verboten.

Canepa sagt also: «Wir werden möglicherweise eine Busse bekommen, weil wir die Sicherheitsbestimmungen nicht befolgt haben. Es ist schon zu befürchten, dass es für drei, vier Spiele ein Stadionverbot geben wird. Ich weiss aber noch nicht, wie ich ihr das erklären soll. Da wird sie extrem frustriert sein!»

Ob Heliane und Cillo Canepa beim nächsten Heimspiel also ihre geliebten Begleiter Chilla und Kookie tatsächlich zu Hause lassen werden? Es sieht ganz danach aus.

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23
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