155 Tage nach dem Putschversuch
Hüppi tut der Espen-Machtkampf «noch immer weh»

155 Tage nach dem Machtkampf spricht Matthias Hüppi an der GV über seine Gefühle. Und er präsentiert zusammen mit seinen VR-Kollegen einmal mehr hervorragende Zahlen.
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Matthias Hüppi tut der Machtkampf im Mai noch immer weh.
Foto: Mike Wiss/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Die Generalversammlung des FC St. Gallen ist acht Minuten alt, als der auf der Bühne stehende Matthias Hüppi unter den 2000 Anwesenden einen alten Bekannten entdeckt und begrüsst. Thomas Müller, den Meisterpräsidenten aus dem Jahre 2000. «Was du erlebt hast Thomas, haben wir in der letzten Saison ebenfalls erlebt. Zwar nicht als Meister, weil wir nur Zweiter wurden, aber dafür als Cupsieger. Das ist etwas, was für immer bleibt», sagt Hüppi. Es ist ein Triumph, der unter die Haut geht, nicht ohne Grund hat sich Hüppi den Cup-Pokal auf den Oberschenkel tätowieren lassen.

Getrübt wurde die Feierlaune durch einen Putschversuch abtrünniger Hauptaktionäre, die neue Verwaltungsräte installieren wollten und mit Ex-SVP-Mann Stefan Kölliker schon einen möglichen Nachfolger für Matthias Hüppi portierten.

«Es tut immer noch weh!», sagt Hüppi zu diesem Thema und meint, dass die Schlagzeilen über den Machtkampf jene des Cupsiegs überschattet hätten. «Sie waren fast grösser», so der Espen-Boss, der seinen einminütigen Kurz-Monolog mit den Worten schliesst, dass man «auf einem guten Weg sei, den Klub konstruktiv auf Kurs zu halten.»

FCSG hat Top-Eigenkapitalquote

Wie gut der FCSG auf Kurs ist, erklärt Verwaltungsrat Christoph Hammer, der als ehemaliger Finanzchef der SBB und der Hilti Group zu einem der renommiertesten Finanzexperten der Region gehört. Seit Hammer am Ruder ist, ist aus dem FCSG einer der gesündesten Vereine in Europa geworden. 20,6 Millionen beträgt das Eigenkapital, 10,2 Millionen die liquiden Mittel. Knapp 50 Millionen beträgt der Bruttoertrag, 1,29 Millionen der Jahresgewinn.

Die aussagekräftigste Zahl aber ist die hervorragende Eigenkapitalquote. Die beschreibt das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Bilanzsumme und beträgt starke 46,6 Prozent. Eckpfeiler der gesunden Finanzlage des FC St. Gallen sind die Fans. Zum ersten Mal in der Geschichte wurden mehr als 13'000 Saisonkarten verkauft, über 18'000 Menschen haben Aktien gekauft.

Mehr als 2000 davon sind an der GV anwesend und feiern die Wiederwahl von Hüppi per Akklamation.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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