Heimspiel abgesagt, Klub schweigt
FCSG und Schiri lassen Journalisten im Schnee stehen

Schnee im Kybunpark! Das Heimspiel des FC St. Gallen gegen Lugano musste am Samstag abgesagt werden. Zum vierten Mal innerhalb eines Jahres macht das Wetter den Ostschweizern einen Strich durch die Rechnung.
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Der Kybunpark ist am Samstagabend schneebedeckt.
Foto: Nico Ilic/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schneefall verhindert am Samstag ein Heimspiel des FC St. Gallen
  • Bereits vier Spiele des FCSG in weniger als einem Jahr verschoben
  • Neuer Spieltermin unklar, mögliche Termine sorgen für Diskussionen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Das Glück mit dem Wetter hat der FC St. Gallen definitiv nicht gepachtet. Bereits zum vierten Mal innerhalb von weniger als einem Jahr wird ein Spiel mit Beteiligung der Ostschweizer abgebrochen oder verschoben: im vergangenen Mai gegen Yverdon, im November gegen Lugano, im Januar gegen Winterthur – und am Samstag schon wieder.

Die Gründe waren jeweils unterschiedlich. Zweimal spielte der Regen den Spielverderber (gegen Yverdon und Lugano), einmal war es ein gefrorener Rasen in Winterthur. Diesmal ist es der Schnee, der einem regulären Spiel einen Strich durch die Rechnung macht. Interessant dabei: Zum ersten Mal ist eine Heimpartie im Kybunpark betroffen.

Kein Learning?

Man könnte meinen, der FCSG hätte aus den drei vorherigen Spielabsagen in Sachen Kommunikation von den anderen Klubs etwas gelernt. Schliesslich liessen die Ostschweizer nach den Verschiebungen in Yverdon und Winterthur mehrfach durchblicken, wie wenig ihnen solche Situationen gefallen. Anfang Jahr kritisierte Trainer Enrico Maassen etwa die Bedingungen auf der Schützenwiese deutlich: «In einer ersten Liga, insbesondere in einem so modernen Land wie der Schweiz, muss es in den Stadien eine Rasenheizung geben. Ein gewisser Standard muss vorhanden sein.»

Ein solches Learning war am Samstagabend allerdings nicht zu erkennen. Zwar kann der Klub nichts für den Schneefall – die Kommunikation liess jedoch zu wünschen übrig. Anders als auf der Schützenwiese stellt sich trotz mehrfacher Anfragen kein einziger Vertreter des Heimklubs den anwesenden Journalisten.

Einzig Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti tritt vor die Medien – und lässt sich dabei sogar einen lockeren Spruch nicht nehmen: «Heute habe ich zehn Interviews in 45 Minuten gegeben. Keine schlechte Quote.» Seine Worte sind ein gutes Beispiel, wie man mit einer solchen unglücklichen Spielverschiebung umgehen kann. Nach seinem Pflichtprogramm verschwindet Croci-Torti in Richtung Mannschaftsbus, der sein Team über den schneebedeckten San Bernardino zurück ins Tessin bringt.

Nachholtermin steht noch nicht fest

Doch nicht nur von St. Galler Seite bleibt es still. Auch Schiedsrichter Lukas Fähndrich hält es nach seinen obligatorischen TV-Interviews nicht für nötig, in der Mixed-Zone noch ein kurzes Statement für die Print- und Radiojournalisten abzugeben.

Wann die Partie nachgeholt wird, ist offen. Einen Termin zu finden, der für beide Teams passt, dürfte schwierig werden. Eine Möglichkeit wäre ein Termin bereits in dieser Woche. Eine andere Option wäre die Woche vor dem St. Galler Cup-Halbfinal. Das dürfte den Espen aber gar nicht gefallen. Kommt es aber so, würden sie sich ganz bestimmt wieder Gehör verschaffen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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