Hält Bollwerk dem Super-Angriff stand?
Darum ist YB gegen Basel ein Weltklasse-Spitzenkampf

Die Young Boys gegen den FCB: Das ist derzeit ein Duell auf Weltklasseniveau. Das zeigt der Blick auf die Statistiken der Berner Offensive und der Basler Defensive.
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Verbreiten Angst und Schrecken in den Schweizer Abwehrreihen: Stürmer Samuel Essende (r.) und Spielmacher Alvyn Sanches (l.)
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB trifft am Samstag im Wankdorf um 20.30 Uhr auf den FC Basel
  • YB tritt mit seiner Weltklasse-Offensive an, Basel beeindruckt mit einer starken und stabilen Defensive
  • Samuel Essende und Akpe Victory stehen für die Entwicklung der beiden Teams
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Florian RazReporter Fussball

Die helle Seite der Macht gegen die dunkle in «Star Wars». Das Chaos des Jokers gegen die Disziplin von Batman. Die unzähmbare Natur von Moby Dick gegen den Kontrollzwang von Kapitän Ahab. Gegensätze ergeben packende Geschichten.

Darum hat der Samstagabend im Wankdorf (Anpfiff 20.30 Uhr) alles, was es für einen epischen Fussballabend braucht.

Endlich stehen sich die Young Boys und der FC Basel wieder einmal in einem echten Spitzenspiel gegenüber. Und ihre Stärken könnten gegensätzlicher kaum sein.

Bester Angriff trifft auf beste Abwehr

Hier die Berner, deren Hauptaufgabe vor der Saison eigentlich die Reparatur der leckenden Abwehr schien. Die derzeit die Liga aber mit ihrem Angriff erobern. Dort die Basler, die zwar mit Zan Celar (27) endlich einen Stürmer mit Tordrang verpflichten konnten. Die aber ihre Spiele zurzeit lieber mit ihrer starken Defensive gewinnen als mit überbordendem Offensivdrang.

Das Duell heisst also: Berner Bombensturm gegen Basler Bollwerk. Der beste Angriff der Liga gegen die Abwehr, die die wenigsten Chancen zulässt. Hier Gerardo Seoane (47), der offenbar fürs Erste entschieden hat, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Dort Stephan Lichtsteiner (42), der als ehemaliger Abwehrspieler weiss, wie eine stabile Abwehr auszusehen hat.

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Wie furchteinflössend die YB-Offensive ist und wie felsenfest die FCB-Defensive? Das zeigen die Statistiken, die weiter gehen als die reine Tordifferenz. Natürlich ist die Saison noch jung. Aber die Zahlen der Berner Offensive sind bislang absolute Weltklasse. Und zwar wortwörtlich.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache

Das beweist der Vergleich mit den über 190 Ligen, die der Blick-Datenlieferant auswertet. Egal, was gezählt wird: Die Anzahl der Schüsse, die Zahl der Schüsse nach Kontern oder nach hohem Pressing, die Zahl der Gross-Chancen, die erwartbaren Tore (xG) aus dem Spiel oder nach Standards – überall gehören die Young Boys mit ihren Werten zu den besten zwei Prozent weltweit.

Das Bild verändert sich auch nicht, wenn man nur Ligen betrachtet, die ein ähnliches Leistungsniveau haben wie die Super League. Es bleibt dabei: Diese Young Boys haben derzeit objektiv gesehen eine Monster-Offensive.

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Essendes Wandel

An keinem Spieler kann man die Veränderung im Vergleich zur vergangenen Saison besser erklären als an Samuel Essende (28). Dem Franzosen gelang letzte Saison ein kleines Kunststück: Bei seinen Schüssen sank die Wahrscheinlichkeit für ein Berner Tor.

Klingt erst einmal verrückt, ist aber schnell erklärt. Essende schoss aus Positionen, in denen laut Datenmodell ein Pass oder ein Dribbling erfolgversprechender gewesen wäre.

Und in dieser Saison? Ist Essende nicht nur hinter St. Gallens Aliou Baldé auf Platz zwei der torgefährlichsten Angreifer der Liga. Er liegt auch auf Rang fünf jener, die ihren Mitspielern die besten Chancen auflegen.

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Basels Innenverteidigung funktioniert

Wer soll diesen Berner Angriffswirbel stoppen, wenn nicht der FC Basel? Auch er ist derzeit statistisch gesehen in der Weltspitze unterwegs – wenn es um die Defensive geht. Erwartbare Gegentore (xGA), klare Torchancen der Gegner, Torwahrscheinlichkeit der gegnerischen Schüsse, Chancen der Gegner nach Standards, geblockte Schüsse: Der FCB ist überall in den Top Ten.

Auch bei den Baslern steht ein Spieler beispielhaft für die Verbesserung im Vergleich zur Vorsaison: Akpe Victory (20). Der Nigerianer ist genau die Art von Innenverteidiger, die den Baslern seit dem Abgang von Jonas Adjetey (22) im Februar gefehlt hat. Victory blockt Schüsse, er befreit den Ball aus der Gefahrenzone, er gewinnt Kopfballduelle. Und ist damit die Ergänzung, die Nebenmann Flavius Daniliuc (25) zuletzt vermisst hat.

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Wer in diesem Aufeinandertreffen für die helle Seite der Macht steht und wer für die dunkle? Das empfinden YB- und FCB-Fans vermutlich sehr gegensätzlich. Wer sich in diesem Duell der Gegensätze durchsetzt? Das sehen alle am Samstag ab 20.30 Uhr im Wankdorf in Bern.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
4
10
10
2
FC Lugano
FC Lugano
3
9
9
3
FC Basel
FC Basel
4
3
9
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
3
2
7
5
FC Sion
FC Sion
3
2
6
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
4
0
5
7
FC Luzern
FC Luzern
4
-4
4
8
Servette FC
Servette FC
3
-1
3
9
FC Thun
FC Thun
3
-6
3
10
FC Zürich
FC Zürich
4
-6
3
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
3
-4
1
12
FC Vaduz
FC Vaduz
4
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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