YB-Males trifft gegen Luzern herrlich
4:22
Highlights im Video:YB-Males trifft gegen Luzern herrlich

«Habe nicht mehr genug darauf vertraut»
Frick glaubt, die Gründe für den FCL-Absturz zu kennen

Der FC Luzern steckt mit drei Niederlagen in Folge in einer Krise. Trainer Mario Frick steht unter Druck, erhält aber Rückendeckung vom Sportchef. Vor der Winterpause hofft das Team auf Punkte gegen Basel und Lausanne.
Kommentieren
1/5
Mario Frick gibt den Takt vor.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
RMS_Portrait_AUTOR_909.JPG
Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Für die Luzern-Fans ist die Adventszeit bislang ein Reinfall. Drei Niederlagen in Serie haben die Stimmung deutlich gedrückt, und ein tristes Weihnachtsfest droht – es sei denn, gegen Basel und Lausanne gibt es doch noch eine vorgezogene Bescherung in Form von Punkten. In der Verantwortung steht Trainer Mario Frick (51).

Zuletzt sind die kritischen Stimmen lauter geworden. Am Sonntagabend hat aber Sportchef Remo Meyer (45) höchstpersönlich seinem Trainer den Rücken gestärkt. «Seine Worte haben mir sicher gutgetan. Vertrauen zu spüren, tut immer gut», sagt Frick.

Gleichzeitig wisse er mit seinem Staff aber auch, dass Resultate nötig seien. «Schon allein, damit wir mit einem guten Gefühl ins neue Jahr gehen können.»

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

«Nicht mehr genug vertraut»

Die erfolglosen Wochen sind am Liechtensteiner nicht spurlos vorbeigegangen. Zweifel seien bei ihm aber nie aufgekommen. «Das kann ich ganz klar so sagen.» Zu sehr sei er von der Arbeit seines Staffs angetan. «Wir sind auch komplett überzeugt davon, dass es einfach eine Frage der Zeit ist, bis das Momentum wieder auf unsere Seite kippt.»

Dennoch sieht Frick auch selbstkritisch Ansatzpunkte. Tatsächlich hat er in den vergangenen Wochen zu häufig am System geschraubt. Statt der bevorzugten 4-4-2-Raute liess er in Thun mit Dreierkette spielen oder zuvor im 4-2-3-1. «Ich habe meinem vertrauten System, in dem unsere Abläufe offensiv wie defensiv klar sind, zeitweise nicht mehr genug vertraut – vor allem, weil wir zu viele Gegentore kassiert haben», erklärt er.

So kam der Systemwechsel zustande

Intern habe man deshalb auch andere Varianten geprüft. «Wir haben überlegt, ob wir mit einer Doppelsechs besser aufgestellt wären», so Frick. Zwar habe das 4-2-3-1 beim 6:0 gegen GC hervorragend funktioniert – «das war eine überragende Leistung in der Vorrunde». Insgesamt habe man in diesem System jedoch weiterhin zu viele Gegentore erhalten, zudem habe die offensive Präsenz gefehlt, was seiner Spielphilosophie widerspreche.

Die Konsequenz daraus war bereits gegen YB sichtbar: Frick stellte wieder auf die 4-4-2-Raute um. «Je nach Personalsituation werden wir das so durchziehen», sagt der FCL-Trainer. Nun liegt es an diesem System, den Luzernern in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause gegen Basel und Lausanne doch noch jene Punkte zu liefern, die der Adventszeit ein versöhnliches Ende geben könnten.

«Das Wichtigste ist, nicht zu jammern»
2:21
Klare Worte von FCL-Frick:«Das Wichtigste ist, nicht zu jammern»
Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:0
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
10
FC Luzern
FC Luzern
0:0
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen