Gibts noch einen Wechsel?
Sions Sturmjuwel sorgt auch im Ausland für Aufsehen

Winsley Boteli hat mit seinen Treffern nicht nur Rilind Nivokazi als Stammstürmer verdrängt, sondern auch im Ausland auf sich aufmerksam gemacht. Das weiss auch sein Trainer Didier Tholot. Hier gibt es das Sion-Inside.
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Winsley Boteli ist derzeit on fire.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Winsley Boteli glänzt beim FC Sion und sorgt für Transfergerüchte
  • Sion bezahlte 150 Tickets für Fans in Jerewan, total 600 CHF
  • Letzte Sion-Heimniederlage: 25. Oktober 2025, Blick tippt auf 2:0-Sieg
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Tim GuilleminRedaktor Sport

Die News der Woche

Winsley Boteli hat Rilind Nivokazi zu Saisonbeginn in Didier Tholots Augen verdrängt. Als Nias Hefti am Donnerstag in der Conference-League-Quali in der 26. Minute vom Platz gestellt wurde, entschied sich der Trainer, den Kosovaren anstelle des Schweizer U21-Nationalspielers auszuwechseln. Ein klares Zeichen. «Winsley hat getroffen, nicht Rilind», erklärte der Trainer des FC Sion, der in Wirklichkeit nicht mehr auf Boteli verzichten kann. Boteli trifft am Laufmeter und sorgt auf dem internationalen Transfermarkt für Aufsehen. Könnte er in den kommenden Wochen wechseln, obwohl er erst diesen Sommer nach einer Leihe im Wallis fest verpflichtet wurde? Wenn die Millionen fliessen, ist alles möglich. Aber es wäre ein erheblicher Verlust für die Mannschaft.

Die grosse Frage

Wird Didier Tholot am Sonntag Marquinhos Cipriano als Linksverteidiger aufstellen? Letzte Saison war Nias Hefti unantastbar, doch diese Saison verläuft für ihn äusserst schwierig. Am Donnerstag in Jerewan lieferte er einen Auftritt zum Vergessen ab: Er verursachte einen Elfmeter zum 0:1, war am 1:2 beteiligt und sah in der 26. Minute die Rote Karte. Wird der Brasilianer gegen Vaduz seinen Platz einnehmen, um Spielpraxis für das Rückspiel gegen die Armenier zu sammeln? «Ich weiss es noch nicht, ich entscheide später», sagte der Trainer des FC Sion am späten Donnerstagabend. Lorenzo Villa könnte unterdessen sein Debüt in der Innenverteidigung anstelle des wackeligen Noé Sow geben.

Gesagt ist gesagt

«Wir hatten nicht geplant, dass dies öffentlich wird. Da es aber nun bekannt ist, kann ich bestätigen, dass wir die Eintrittskarten für alle Fans bezahlt haben, die nach Armenien gereist sind. Wir wollten ihre Leidenschaft belohnen», erzählt Didier Tholot. Die Walliser haben diskret die Eintrittskarten von allen Sion-Anhänger ins Stadion in Jerewan bezahlt – 150 Tickets zu je 2000 Dram (etwa 4 Schweizer Franken). Die Gesamtrechnung belief sich auf rund 600 Schweizer Franken. Eine nette Geste.

Die Blick-Prognose

Sion ist zu Hause unbesiegbar, das Tourbillon hat sich wieder einmal zur Festung entwickelt. Die letzte Heimniederlage der Walliser datiert vom 25. Oktober 2025 – gegen den FC Thun. Ein Sieg von Vaduz am Sonntag ist schwer vorstellbar, aber nicht unmöglich. Die Liechtensteiner sind aktuell wie die Walliser noch in der Conference League tätig. Die Ländle-Kicker sind gerade erst aus Finnland zurückgekehrt, wo sie am Donnerstag 1:2 gegen Inter Turku verloren haben. Blick tippt auf ein zähes, ereignisloses Spiel und einen souveränen 2:0-Sieg für den FC Sion – mit Winsley Boteli als Torschützen.

Mögliche Aufstellung

Racioppi; Lavanchy, Villa, Kronig, Marquinhos; Kabacalman, Baltazar; Chouaref, Boteli, Surdez; Nivokazi.

Wer fehlt?

Benjamin Kololli (verletzt).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 2 Runden:

  1. Rrudhani 5,0
  2. Boteli 4,5
  3. Kronig 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller Sion-Noten.

Der Schiedsrichter

Hajrim Qovanaj wird die Partie arbitrieren, Fedayi San sitzt im VAR-Raum.

Der Gegner

Die Vaduzer stehen noch ohne Punkte in der Super League da. Auch sind die Ländle-Kicker in der Conference League unter Druck. Dafür gibt es positive Nachrichten, was die Vertragsverlängerung ihres Stürmers angeht – mehr dazu im Vaduz-Inside.

3

Runde

Sa., Lausanne – YB, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 20.30 Uhr
So., Lugano – FCZ, 14 Uhr
So., FCB – Thun, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Luzern, 16.30 Uhr
So., Sion – Vaduz, 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
7
FC Basel
FC Basel
2
0
3
8
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
2
-3
1
10
FC Vaduz
FC Vaduz
2
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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