Sutter steht an GC-Pressekonferenz Rede und Antwort
«Klar, in L.A. hat man sich das anders vorgestellt»

Am Samstag steht für GC der kapitale Abstiegskracher gegen Winterthur an. Einen Tag vorher tritt neben Trainer Gernot Messner auch Sportchef Alain Sutter vor die Medien. Sie geben sich kämpferisch – und haben trotz Krise auch eine gute Nachricht.
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Alain Sutter stellt seine Spieler vor dem Spiel gegen Winterthur auf einen «heissen Tanz» ein.
Foto: keystone-sda.ch
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Die gute Nachricht kommt an der GC-Pressekonferenz am Hauptsitz in Zürich zuerst: Captain Amir Abrashi hat seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert, wie Nicolas Brütsch, Leiter Kommunkation, gleich zu Beginn verkündet. Auch wenn der 36-jährige Leitwolf in dieser Saison wegen Verletzungen kaum gespielt hat, zeigt sich der Sportchef erfreut. «Amir ist sehr wichtig für unsere Mannschaft und unseren Verein», kommentiert Alain Sutter diesen Personalentscheid.

Steht er beim Abstiegskracher in Winterthur (Samstag, 18 Uhr) nun auch in der Startelf? Trainer Gernot Messner will sich da noch nicht festlegen: «Amir war krank in dieser Woche. Wir hoffen, dass er morgen frisch aufsteht.»

«Mannschaft muss sich auf heissen Tanz einstellen»

Gebrauchen könnte GC seinen Routinier wohl: Zuletzt setzte es in der Super League zwei heftige Klatschen ab, weshalb Sutter besonders die Spieler in die Pflicht nahm. Am Freitag zeigt er sich etwas versöhnlicher: «Man muss auch das Positive hervorheben und Lösungen aufzeigen, wie man aus dieser Negativspirale wieder herausfindet.» Die Spieler müssten sich bewusst sein: «Für Winterthur ist es eine der letzten Chancen, noch an uns heranzurücken – und sie sind in guter Verfassung. Die Mannschaft muss sich auf einen heissen Tanz einstellen.»

Gernot Messner pflichtet ihm bei: «In diesem Spiel wird es um die Einstellung zum Kampf gehen und da denke ich, sind wir bereit.» Ob er seinen Job auch im Falle einer Niederlage auf der Schützenwiese behalten darf? Sutter will keine Garantien abgeben, betont aber: «Ich bin 100 Prozent überzeugt von Gernots Arbeit, auch wenn die Resultate das nicht wiedergeben.»

«Massnahmen haben keine Wirkung gezeigt»

Die Resultate, sie sind für GC gerade ziemlich unbefriedigend – auch für die US-amerikanischen Besitzer. «Seit LA da ist, ist es das dritte Mal, dass es Richtung Barrage geht. Dass sie sich das anders vorgestellt haben, ist klar», meint Sutter. Schliesslich sei auch er nicht zufrieden mit dieser Saison, auch wenn sich GC noch retten und den Cupsieg holen sollte.

Der Frage, ob er bei der Kaderzusammenstellung Fehler gemacht habe, weicht Sutter etwas aus: «Du weisst nie, wie es effektiv herauskommt und wie die Spieler funktionieren. Ob es ein Fehler gewesen ist? Weiss ich nicht. Es sind immer Prozesse und die können plötzlich sichtbar werden. Aber die Realität ist Stand heute: Die Massnahmen im Winter haben keine Wirkung gezeigt.»

Die Pressekonferenz zum Nachlesen:

15:42 Uhr

Die Pressekonferenz ist zu Ende

Die anwesenden Journalistinnen und Journalisten haben alle ihre Frage gestellt, weshalb Presseprecher Nicolas Brütsch die PK beendet. Wir danken für das Interesse.

15:40 Uhr

Sutter zur künftigen Rolle von Amir Abrashi

«Amir hatte einige Verletzungen und hat viele Spiele verpasst. Die Vertragsverlängerung ist ein Commitment, dass Amir GC weiter helfen will. Ob das auf oder neben dem Platz passiert, werden wir sehen.»

15:39 Uhr

Sutter: «Nicht zufrieden mit der Saison»

«Egal, wie es rauskommt: Ich bin nicht zufrieden mit dieser Saison. Ich habe es anders erwartet, wie sich die Mannschaft entwickelt und auftritt. Ich hoffe noch auf den bestmöglichen Ausgang, aber es war keine gute Saison aus meiner Sicht.»

15:38 Uhr

Sutter zu den Planungen zwischen Super und Challenge League

«Es war schon nach der Vorrunde klar, dass in beide Richtungen geplant wird. Es wäre fahrlässig, das nicht zu tun.»

15:37 Uhr

Sutter zu den Reaktion der Besitzer

«Für diejenigen, die weit weg sind, ist es keine angenehme Situation. Seit LA da ist, ist es das dritte Mal, dass es Richtung Barrage geht. Dass sie sich das anders vorgestellt haben, ist klar. Aber Panik nehme ich nicht wahr.»

15:36 Uhr

Sutter zu den Winter-Transfers

«Selbstverständlich hinterfragt man sich immer, alles andere wäre ziemlich überheblich. Ich schaue es aber differenziert an. Wir haben eine klare Analyse der Vorrunde gemacht und haben klar bestimmt, wo wir Veränderungen vornehmen wollen und haben die Anpassungen gemacht. Aber du weisst nie, wie es effektiv herauskommt und wie die Spieler funktionieren. Ob es ein Fehler gewesen ist? Weiss ich nicht. Es sind immer Prozesse – braucht es einfach noch mehr Zeit? Prozesse sind sprunghaft, sie können plötzlich sichtbar werden. Das halte ich mir noch offen. Aber die Realität ist Stand heute: Die Massnahmen haben keine Wirkung gezeigt. Das Rad kannst du aber nicht zurückdrehen, nun geht es darum, Lösungen zu finden.»

15:32 Uhr

Sutter zum Unmut der Fans

«Ich habe vollstes Verständnis für den Frust der Fans. Aber für uns geht es am Schluss darum, unseren Job zu machen. Das beste Mittel gegen Enttäuschungen sind Siege.»

15:30 Uhr

Messner zu seinem Verhältnis mit Sutter

«Es ist angebracht, dass angesprochen wird, was nicht funktioniert hat. Da geht man auf Distanz zum Chef. Aber gleichzeitig braucht es auch eine gewisse Nähe, wenn es darum geht, die Spieler abzuholen. Da gibt es immer beide Seiten.»

15:29 Uhr

Wie gehts Amir Abrashi?

«Amir ist der richtige Spieler für dieses Team, als Spieler und Leader. Er war krank in dieser Woche und hat 2-3 Trainings mitgemacht. Wir hoffen, dass er morgen frisch aufsteht und dann werden wir sehen, ob er in der Aufstellung steht.»

15:27 Uhr

Sutter zur Trainerfrage

«Zuerst einmal: Resultatmässig gab es keinen Trainereffekt, aber es gab sehr wohl einen Einfluss auf die Dynamik. Wenn ich am Freitag hier sitze, gehe ich von einem positiven Ereignis und von einem vernünftigen Resultat aus. Das letzte, was ich mache, sind irgendwelche Versprechungen und Garantien. Ich bin aber 100 Prozent überzeugt von Gernots Arbeit und seinem Team, auch wenn die Resultate das nicht wiedergeben.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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