FCZ-Hediger aus der Ferne
«Wir haben eine Luxussituation»

Beim FCZ ist nicht nur Trainer Dennis Hediger nach einer Absenz zurück – sondern auch Spieler. Auf Lindrit Kamberi muss er jedoch verzichten. Das FCZ-Inside.
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Dennis Hediger (r.) und sein neuer Co-Trainer Carlos Bernegger.
Foto: keystone-sda.ch

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Dennis Hediger (39) hat drei Tage lang im Training gefehlt – auch beim Abschluss am Freitag. Der FCZ-Trainer ist ja noch in Ausbildung und musste deswegen drei Tage zur Schulung zum Verband. Es waren seine letzten Module. Diesmal allerdings nicht in Muri bei Bern, sondern in Italien. Genauer: Zu Besuch beim Serie-C-Klub Lecco mit dem Schweizer Trainer Federico Valente (50). Als Hediger im November aus demselben Grund fehlte, übernahm der damalige Sportchef Milos Malenovic die Übungseinheiten. Diesmal war es Carlos Bernegger (57), der neu zum Trainerteam gestossen ist und den Taktikteil übernommen hat.

Die grosse Frage

Wer hält den Laden dicht? 57 Gegentore haben die Zürcher nun schon zugelassen. Damit stellen sie die zweitschlechteste Abwehr der Liga. Und nun fehlt auch noch Lindrit Kamberi, dessen Einsprache gegen seine drei Spielsperren abgewiesen worden ist. Alexander Hack dürfte als Abwehrchef gesetzt sein, neben ihn könnte David Vujevic rücken, der zuletzt in Genf krank gefehlt hat.

Gesagt ist gesagt

«Es war ein Moment, um herauszuzoomen. Das war positiv daran.» – Das sagt Dennis Hediger aus der Ferne zugeschaltet über seine dreitätige Absenz. Er habe die Trainings per Video geschaut und sei immer im Austausch mit dem Staff gewesen.

Mögliche Aufstellung

Huber; Kablan, Hack, Vujevic, Walker; Palacio, Berisha, Tsawa; Reverson, Kény, Cavaleiro.

Wer fehlt?

«Alle wieder da – eine Luxussituation.» Dennis Hediger sagt dies und zählt auf: «Livano Comenencia ist wieder zurück. Matthias Phaëton hat ja schon gespielt, ihm hat die Trainingswoche gut getan. Ebenso Miguel Reichmuth. Und Jill Stiel hat wieder die ersten Minuten in der U21 gemacht.» Auch wenn man beim FCZ am Samstagmorgen nochmals testet, ob es für einen Einsatz am Abend dann definitiv geht, hat sich die Situation der Abwesenden klar gelichtet.

Gesperrt: Lindrit Kamberi.

Neben dem Platz

Die Umbauarbeiten im Trainerteam gehen weiter im Home of FCZ. Johan Vonlanthen, der Mann mit den grossen Kopfhörern aber ohne tiefergehende Trainerausbildung, hat seinen Vertrag «einvernehmlich» aufgelöst und ist nicht mehr Assistent. Damit ist vom Triumvirat auf dem berühmten Zahnstocherbild aus dem November nur noch Cheftrainer Hediger beim FCZ. Den Klub ebenfalls verlassen hat Pieter Morel, der Chef-Analyst, der im Sommer mit dem damaligen Trainer Mitchell van der Gaag nach Zürich gekommen war. «Sie sind enge Vertraute. Deshalb haben schon länger Gespräche stattgefunden, weil es für beide Parteien nicht mehr optimal gepasst hat», sagt Hediger zur Trennung.

Foto: Instagram / Johan Vonlanthen

Hast du gewusst, dass ...

... seit Jahresbeginn nur Winterthur weniger Punkte geholt hat und mehr Tore kassiert hat als der FCZ?

Aufgepasst auf

Die ersten und die letzten Minuten des Spiels. In denen ist der FCZ besonders anfällig. 10 Gegentore hat er sich in der Startviertelstunde eingefangen. 19 ab der 80. Minute. Zuletzt in Genf ganz wunderbar demonstriert mit einem Servette-Tor nach 66 Sekunden. Und einem in der 88. Minute.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 29 Runden:

  1. Huber 4,1
  2. Hack 4,0
  3. Kény 4,0

Hier gehts zu allen Zürcher Noten.

Der Schiedsrichter

Schiedsrichter ist Alessandro Dudic, im VAR-Raum im Lead ist Fedayi San.

Der Gegner

Sion hat erstmals in dieser Saison etwas zu verlieren. Hier erscheint das Sion-Inside.

30

Runde

Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18 Uhr
Sa., St. Gallen – Lugano, 20.30 Uhr
So., Lausanne – YB, 14 Uhr
So., Basel – Servette, 16.30 Uhr
So., Luzern – Winterthur, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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