FCZ-Coach Henriksen bleibt ungeschlagen
«Können vielleicht bald über neue Ziele reden»

Nach dem Foda-Debakel überwinterte Meister Zürich als Schlusslicht. Aber unter Trainer Bo Henriksen ist der Trend derart klar, dass der FCZ bald um Europa mitspielen wird.
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Zürich spielt auch gegen YB um den Sieg und bleibt 2023 ungeschlagen: Torschütze Tosin jubelt mit Kryeziu und Conde (v.l.).
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Seit Bo Henriksen (47) im Oktober den FCZ übernommen hat, gibts für den Meister nur noch eine Richtung. Nach oben, raus aus der Krise. In der Henriksen-Tabelle (ab Runde 11) ist Zürich mittlerweile die klare Nummer 2.

Wie sehr der Anfang Saison tief gefallene Meister stabil geworden ist, zeigt sich im Duell gegen YB. Auch gegen die Berner bleiben die Zürcher ungeschlagen. Zweimal geht Zürich in Führung, zweimal gleicht der Leader aus.

Es sind nun sieben Partien ohne Niederlage. In Jahr 2023 sind nur Zürich und YB weiterhin ungeschlagen.

Der Fehlstart unter Foda ist korrigiert

Der Aufwärtstrend unter Henriksen bedeutet vor allem eines. Der Meister wird in der Super League bald ins Rennen um die Europacup-Plätze eingreifen. Und das nach dem historisch schlechten Saisonstart unter Trainer-Flop Franco Foda mit zwei Punkten nach acht Runden.

SFL sammelt für Erdbebenopfer

Die Swiss Football League ruft an diesem Wochenende in Zusammenarbeit mit der UNICEF zu einer Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der syrisch-türkischen Grenzregion auf. Die SFL und seine Partner wollen mit dem gesammelten Geld ein breit abgestütztes Hilfsprojekt sowie Unterstützung organisieren.

«Ein kleiner Verzicht in unserem verhältnismässig sicheren und sorglosen Leben hilft Leben zu retten», so SFL-CEO Claudius Schäfer. Besonders prekär ist die Situation für Millionen von Kindern, jungen Menschen und deren Familien. Vor allen Partien der Super League und der Challenge League wird eine Gedenkminute abgehalten.

Die Swiss Football League ruft an diesem Wochenende in Zusammenarbeit mit der UNICEF zu einer Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der syrisch-türkischen Grenzregion auf. Die SFL und seine Partner wollen mit dem gesammelten Geld ein breit abgestütztes Hilfsprojekt sowie Unterstützung organisieren.

«Ein kleiner Verzicht in unserem verhältnismässig sicheren und sorglosen Leben hilft Leben zu retten», so SFL-CEO Claudius Schäfer. Besonders prekär ist die Situation für Millionen von Kindern, jungen Menschen und deren Familien. Vor allen Partien der Super League und der Challenge League wird eine Gedenkminute abgehalten.

Zwar ist Zürich noch immer nur Achter – aber geht die Aufholjagd im gleichen Stil weiter, lockt bald die Europa oder Conference League.

Aber Henriksen bremst das Europacup-Szenario. Der Däne sagt nach dem 2:2 gegen YB: «Wir stehen dem Relegationsplatz immer noch näher als den Europacup-Rängen. Momentan geht es nur darum, hinten raus zu kommen. Mit diesem Ziel sind wir ins neue Jahr gestartet, daran ändert sich nichts. Ich bin stolz auf die Spieler, dass wir uns vom Tabellenkeller entfernen.»

Aber auch Henriksen schränkt ein: Daran ändert sich momentan nichts. «Wenn wir mehr Spiele wie heute zeigen und diese auch gewinnen, dann können wir vielleicht bald über neue Ziele reden.»

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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