Thun kombiniert sich herrlich zur Tabellenführung
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Sieg in St. Gallen:Thun kombiniert sich herrlich zur Tabellenführung

FCSG war im Sommer an ihm dran
Thuns Heule bringt alte Liebe zum Weinen

Im Sommer war der FCSG an Espen-Gewächs Michael Heule interessiert, nun tut der Mann aus Widnau SG seiner alten Liebe weh.
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Heule (r.) im Zweikampf mit St. Gallens Carlo Boukhalfa.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Michael Heule wechselte zum FC Thun, hatte im Sommer noch Kontakt mit FCSG
  • Heule spielte gegen seinen ehemaligen Verein und ging als Sieger hervor
  • Rheintaler freut sich auf «geile» Rückreise nach Thun
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Stefan KreisReporter Fussball

Welch fette Früchte die Jugendarbeit beim FC St. Gallen trägt, zeigt ein Blick auf die Nachwuchstrophy der Swiss Football League. Mit himmelweitem Abstand liegen die Espen vor dem FC Zürich auf dem ersten Platz. Alessandro Vogt, Cyrill May, Corsin Konietzke und Co. lassen grüssen. 

Michael Heule ist mit seinen 24 Jahren zwar zu alt, um noch Einlass in diese Liste zu finden. Doch auch er stammt aus der Nachwuchsschmiede der Espen. Bis zur U21 durchläuft der Aussenverteidiger aus Widnau SG alle Juniorenstufen und debütiert Ende Mai 2021 im letzten Saisonspiel gegen Servette für die erste Mannschaft. 

Es sollte der erste und letzte Einsatz für Heule bleiben. Via Wil und Stade Lausanne-Ouchy landet der Rheintaler im Sommer beim FC Thun. Und das, obwohl auch seine alte Liebe angeklopft hat. «Es gab Gespräche mit dem FC St. Gallen, aber konkret war nichts. Ich bin froh, habe ich bei Thun unterschrieben», sagt Heule. Die Espen dürften nach dieser Heimpleite dem einstigen Eigengewächs doch etwas nachtrauern.

Lustrinelli lobt Heule

Beim FCSG wäre er bis auf Weiteres wohl aber nur als Ersatzspieler eingeplant gewesen, im Berner Oberland ist er unumstrittene Stammkraft. Coach Mauro Lustrinelli sagt, dass Heule perfekt in sein System passe: «Auf der Seite brauchen wir Box-to-Box-Spieler. Die sind sehr, sehr wichtig. Michael hat sich schnell in unser Team integriert.»

Gegen den FCSG gelingt dem 24-Jährigen zwar nicht alles, gleichwohl geht er am Ende als Sieger vom Feld. «Es ist immer schön, heimzukommen», sagt Heule. Das Spiel sei «sehr speziell» für ihn gewesen.

Trotz Nati-Pause bleibt der Ostschweizer nicht in der Heimat, sondern reist am Samstagabend mit dem Teambus zurück ins Berner Oberland. Der Trip werde «geil» – weil man mit drei Punkten im Gepäck in den Bus steige, so Heule. 

Es sind jene drei Zähler, die den FC Thun zumindest für eine Nacht zum Leader machen. Gewinnt YB am Sonntag nicht gegen Lausanne, könnte der Aufsteiger gar als Tabellenführer in die Nati-Pause gehen. Wer hätte das vor dem Saisonstart gedacht?

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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