«Es war von Anfang an klar»
Wieder ein neuer Goalie – FCL-Sportchef Meyer sagt, warum

Beim FC Luzern gibt es Bewegung auf der Goalie-Position. Karlo Letica verstärkt die Innerschweizer. Das war laut Sportchef Remo Meyer aber schon länger geplant gewesen – hier gibt es das Luzern-Inside.
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Karlo Letica soll ein sicherer Rückhalt bei den Luzernern sein.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Darum gehts

  • FC Luzern verpflichtet Karlo Letica (29) als neue Nummer 1 im Tor
  • Daniel Mikolajewski trägt Handgelenkbandage wegen mehrfacher Fingerbrüche und Operation
  • Blick-Notenschnitt nach 3 Runden: Ciganiks, Freimann, Ferreira bei 4,0
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Mit Karlo Letica (29) hat der FC Luzern eine neue Nummer 1 verpflichtet. Für einige kam dieser Schritt überraschend – allerdings nicht wegen der Leistungen von Simon Simoni (22), sondern weil der FCL gegen aussen wochenlang betont hatte, trotz dessen drei Fehlern an ihm als Nummer 1 festzuhalten. Die Verpflichtung von Letica war für den Klub allerdings längst Teil des Plans und letztlich irgendwie unumgänglich, wie Sportchef Remo Meyer (45) in seinen jüngsten Aussagen gegenüber Blick durchblicken lässt: «Die Letica-Verpflichtung ist keine Reaktion auf irgendetwas. Für uns war von Anfang an klar, dass noch ein Goalie kommt, weil wir wieder ein Vierer-Team wollten. Und hätte das mit Karlo Letica nicht geklappt, hätten wir noch weiter Geduld gehabt.»

Die grosse Frage

Warum spielt Daniel Mikolajewski (20) mit einer Bandage am Handgelenk? Er verbirgt darunter weder ein Armband noch einen anderen persönlichen Gegenstand. Der Grund ist vielmehr seine Verletzungsgeschichte: «Innerhalb von drei, vier Monaten habe ich mir den Finger etwa sechs- oder siebenmal gebrochen. Nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison wurde ich operiert. Jetzt habe ich eine Narbe und muss alles bandagieren, damit nichts passiert.»

Gesagt ist gesagt

«Beide Parteien sind nicht happy. Da müssen wir nicht um den heissen Brei herumreden», sagt Meyer über Adrian Grbic (30). Der Österreicher spielt unter Udo Portmann (49) keine Rolle mehr und stand bislang kein einziges Mal im Kader. Warum? «Einzig und allein aus sportlichen Gründen», sagt Meyer. Name, Lohn, Alter oder Leistungsausweis seien völlig irrelevant, wenn es um ein Aufgebot gehe. Es gelte das Leistungsprinzip. Der frühere Wunschstürmer von Ex-Trainer Mario Frick (51) ist damit auf dem Transfermarkt. «Es gab ein paar Anfragen. Aber im Moment ist nichts sehr warm.» Der Ball liegt bei Grbic und seiner Berateragentur.

Die Blick-Prognose

Letica dürfte sich beim FC Luzern sofort zu einem wichtigen Pfeiler entwickeln – so, wie er es in den vergangenen Jahren bereits bei Lausanne war. In der Offensive dürfte Daniel Mikolajewski derweil erstmals von Beginn an auf dem Platz stehen. Gut möglich, dass der Pole nach seinem ersten Tor gegen St. Gallen gleich den nächsten Treffer nachlegt. Und dieses Mal reicht es auch zum ersten Sieg in der Liga.

Mögliche Aufstellung

Letica; Dorn, Knezevic, M. Freimann, Fernandes; Owusu, Bertone; Kabwit, Ferreira, Di Giusto; Mikolajewski.

Wer fehlt?

Trainer Portmann kann aus dem Vollen schöpfen. Es wird kein Spieler offiziell als verletzt oder abwesend gemeldet.

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 3 Runden:

  1. Ciganiks 4,0
  2. Bung Hua Freimann 4,0
  3. Ferreira 4,0

Hier gehts zur Übersicht aller Luzern-Noten.

Der Schiedsrichter

Sandro Schärer pfeift das Duell mit Lausanne. In Volketswil sitzt VAR Fedayi San.

Der Gegner

Lausanne hat grosse Probleme in der Offensive. Die vielen verletzten Spieler sorgen dafür, dass Trainer Luka Elsner kreativ werden muss – hier gibts das Lausanne-Inside.

4

Runde

Sa., Luzern – Lausanne, 18 Uhr
Sa., FCZ – FCB, 20.30 Uhr
So., YB – Vaduz, 14.00 Uhr

Thun – Servette, verschoben
GC – Sion, verschoben
Lugano – St. Gallen, verschoben

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
10
24
28
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
10
15
22
3
FC Sion
FC Sion
10
6
19
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
10
-2
16
5
FC Zürich
FC Zürich
10
-4
14
6
Servette FC
Servette FC
10
1
13
7
FC Basel
FC Basel
10
-3
13
8
FC Luzern
FC Luzern
10
-5
12
9
FC Thun
FC Thun
10
-10
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
10
0
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
10
-13
8
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
10
-9
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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