FCL kassiert Millionen!
Males zu Inter – kommt Stocker-Transfer jetzt ins Rollen?

Der FCL will Valentin Stocker. Doch der Noch-Basler ist teuer. Deshalb muss erst Youngster Darian Males verkauft werden.
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Darian Males dürfte demnächst von Luzern nach Mailand zu Inter wechseln.
Foto: TOTO MARTI
Marco Mäder

Noch immer träumen die FCL-Verantwortlichen davon, FCB-Captain und Ex-Nati-Star Valentin Stocker zurück in die Innerschweiz zu holen. Der 31-Jährige und gebürtige Krienser hat in Basel noch ein Jahr Vertrag. Die Ablöse dürfte den Luzernern kaum Probleme bereiten. Aber Stockers Gehalt machts dem FCL schwierig. Stocker kassiert am Rheinknie bekanntlich etwa eine Million Franken im Jahr.

Um einen Stocker finanzieren zu können, müssen die Luzerner erst Geld einnehmen. Deshalb versucht man auch, Darian Males so bald als möglich zu verkaufen. Und nun geht auch alles ganz schnell: Italienische Medien berichten, dass sich der Youngster mit serbischen Wurzeln, der ganz in der Nähe der Swissporarena aufgewachsen und seit fast drei Wochen vom FCL-Training dispensiert ist, bereits auf dem Weg in den Süden befindet. Er soll am Dienstag den Medizintest in Mailand absolvieren und dann das Training bei Inter aufnehmen. Später dürfte er dann nach Genua verliehen werden.

Vier Millionen für Males?

Aber: Bringt Males dem FCL genug Geld, um Stocker holen zu können? Ja! Eine Ablöse zwischen drei und vier Millionen Euro steht im Raum – inklusive Bonus! Das wäre eine starke Summe für einen 19-Jährigen, der bisher nur für die U19-Nati gespielt hat. Da hätte Sportchef Remo Meyer gut verhandelt. Zum Vergleich: Auch Ruben Vargas, der im Sommer 2019 zu Augsburg gewechselt ist, hat dem FCL letztlich ungefähr vier Millionen in die Kassen gespült. Vargas ist vor seinem Wechsel aber bereits einmal von Nati-Trainer Vladimir Petkovic in die A-Nati berufen worden.

Meyer möchte sich übrigens aktuell nicht zur Transfer-Debatte äussern. Erst im Verlauf dieser Woche wird er wohl den Medien Fragen beantworten. Ein Zeichen mehr, dass der Males-Deal kurz vor Abschluss steht. Auch Gezim Ibrahimi, der langjährige Berater von Males, möchte aktuell keine Stellung nehmen.

Sollte Males in den nächsten Tagen wirklich verkauft werden, dürfte es den FCL-Bossen möglich sein, Stocker zu finanzieren. Dann muss nur noch eine Frage geklärt werden: Möchte denn Stocker, der einstige FCL-Junior, den FC Basel nach zweieinhalb Jahren überhaupt verlassen und schon jetzt zurück in die Innerschweiz wechseln?

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