FCB-Cömert heiss begehrt
Türken wollen unseren U21-Nati-Captain klauen!

Die Leistungen von Eray Cömert (21) sind auch im Land seiner Vorfahren nicht verborgen geblieben. Die Türkei buhlt heftig um den Mann aus Rheinfelden AG.
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Bei Eray Cömert läuft derzeit alles nach Plan.
Foto: freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Müsste man die vergangenen Wochen von Eray Cömert in einem Wort zusammenfassen, «läuft» würde passen! Die Schweizer U21-Nati führt er als Captain zu Siegen gegen Kroatien und Italien. Beim FCB ist er seit Ende März im Abwehrzentrum gesetzt, überzeugt in der Angriffsauslösung mit feinem Fuss. Höhepunkt ist sein überragender Assist beim 2:0-Sieg gegen den FCZ.

Starke Leistungen, die auch dem türkischen Fussballverband nicht entgangen sind. U21-Nationaltrainer Vedat Inceefe reist über Ostern in die Schweiz, sitzt am vergangenen Freitag beim 3:0-Sieg gegen Sion im Tourbillon, will den Innenverteidiger persönlich von einem Nationenwechsel überzeugen. 

Cömerts Grosseltern kommen 1975 als Gastarbeiter aus Ostanatolien in die Schweiz, arbeiten als Betriebsmitarbeiter, lassen sich in Laufen BL nieder. Der Enkel wächst in Rheinfelden AG auf, absolviert eine kaufmännische Ausbildung und durchläuft sämtliche U-Nati-Stufen der Schweiz. 

Ob er sich nun im letzten Moment doch noch für das Land seiner Vorfahren entscheidet? Die Türkei lockt mit einem Kaderplatz für die EM 2020, in der Quali liegen die Türken in der Gruppe H mit Albanien und Frankreich auf Kurs, haben in den ersten beiden Spielen das Punktemaximum geholt. Argumente, die Cömert von einem sofortigen Wechsel überzeugen? Oder bleibt der 21-Jährige noch geduldig?

Bei der Schweizer Nati müsste er hinten anstehen

Dass er kein Freund von unüberlegten Schnellschüssen ist, hat er zuletzt bewiesen. Trotz lukrativen Angeboten aus Deutschland und England verlängert er seinen Vertrag beim FCB bis 2022. Dort ist er mittlerweile gesetzt, in der Schweizer A-Nati hingegen müsste er hinten anstehen. Mit Manuel Akanji (Dortmund), Fabian Schär (Newcastle) und Nico Elvedi (Gladbach) stehen ihm drei Innenverteidiger vor der Sonne. Auch Timm Klose (Norwich) stand zuletzt wieder im Aufgebot. 

Für Cömert spricht dessen Jugend. Und dass er als Captain der U21-Nati bewiesen hat, dass er für die Schweiz eine Verstärkung ist. Leistungen, die auch Nati-Trainer Vladimir Petkovic nicht entgangen sein dürften.

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