FC Luzern prüft Einsprache
Simani kassiert vier Spielsperren wegen Testspiel-Rangelei

Die Liga sperrt Denis Simani für vier Spieltage. Grund dafür ist eine Tätlichkeit in einem Testspiel am vergangenen Freitag.
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Denis Simani hat sich im Testspiel gegen Bellinzona Ärger eingehandelt
Foto: Pius Koller
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

«Ich hoffe, dass Denis Simani im nächsten Ligamatch nicht gesperrt ist», sagte Luzern-Trainer Mario Frick am letzten Freitag zur «Luzerner Zeitung» nach dem Testspiel gegen Bellinzona. Die Hoffnung ist nun gestorben. Die Liga hat den Innenverteidiger am Mittwoch für vier Spiele gesperrt.

Was ist passiert? TV-Bilder gibt es keine. Daher wird beschrieben, dass Simani (31) kurz vor der Pause mit Bellinzonas Franco Romero aneinandergerät: Schiedsrichter Tobias Thies hat kein Erbarmen mit dem aggressiven Auftreten der Streithähne und schickt beide noch vor der Pause vom Platz. FCL-Goalietrainer Lorenzo Bucchi probiert noch, den Schiri umzustimmen. «Das ist nur ein Testspiel!» Doch Thies lässt nicht mit sich verhandeln und notiert die Szene im Rapport als Tätlichkeit. Beide Spieler kriegen später von der Liga dieselbe Strafe.

Der FCL prüft eine Einsprache. Für Frick ist Simanis vierte Sperre in dieser Saison bitter: Im Ligaspiel gegen Sion am kommenden Sonntag hätte der Liechtensteiner erstmals seit Januar und aus verschiedenen Gründen erst zum siebten Mal in dieser Saison auf alle vier Innenverteidiger im Kader zählen können.

Denn Marco Burch (22) ist nach auskurierter Bänderverletzung wieder zurück. Gegen Bellinzona ist er bis zur 62. Minute zum Einsatz gekommen. Um den Stammplatz neben Ismajl Beka (23) wird er sich mit Luca Jaquez (19) duellieren. Dieser kämpft allerdings immer wieder mit Krampferscheinungen. Denkbar also, dass sich Burch und Jaquez den Einsatz aufteilen werden.

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