«Will Boteli bleiben, muss der Präsident bezahlen»
2:30
Constantin über Sion-Juwel:«Will Boteli bleiben, muss der Präsident bezahlen»

Europa-Schicksal des FC Sion
Görtlers Shirt, Ferien für Tholot und Constantin vor dem TV

Das Euro-Schicksal des FC Sion liegt in den Händen des FC St. Gallen. Doch den Cupfinal live ansehen? Ne, da sind den Walliser Cracks die Ferien doch näher. Und andere haben andere Missionen. Zum Beispiel jene, Winsley Boteli zu kaufen.
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Sion-Coach Didier Tholot in Partylaune nach dem 3:3 in Bern. Wegen des Cupfinals will er seine Ferien nicht unterbrechen.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Espen-Captain Görtler hat Sion-Sportchef Barth sein Trikot geschickt
  • Sion-Trainer Tholot bricht Ferien nicht ab, schaut Spiel wohl nicht
  • CC ist optimistsich, Winsley Boteli kaufen zu können
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Alain KunzReporter Fussball

Es ist ganz einfach: Gewinnt St. Gallen am Sonntag den Cupfinal gegen Stade Lausanne-Ouchy, steht der FC Sion in der Conference-League-Qualifikation. Gewinnt Ouchy, bestreiten die Waadtländer erstmals in ihrer Geschichte ein Europacup-Spiel.

SLO in Ehren, aber es ist das Szenario, das sich im Sinne des Schweizer Fussballs niemand wünscht. Da müsste doch der eine oder andere Walliser als Fan nach Bern gehen.

«Ich bin dann in den Ferien», sagt Trainer Didier Tholot. Wo? «Zuerst gehe ich in meine Bordeleser Heimat. Dann an die Wärme.» Und damit meint er nicht das Wallis, in welchem die Temperaturen am Weekend auf dreissig Grad steigen sollen.

Daumen drücken in Spanien

«Ich weiss nicht, ob ich das Spiel schauen kann, ich werde jedenfalls meine Ferien deswegen nicht unterbrechen. Wir können eh nichts ändern», setzt der Erfolgscoach Tholot klare Prioritäten. «Aber es würde uns für die neue Saison einen Zusatzboost geben, das ist klar.» Gewisse Dinge im Leben seien allerdings bereits geschrieben, fügt er hinzu. Wohl auf eine Art Karma anspielend, dass Sion dies verdienen würde.

Auch Liam Chipperfield wird nicht im Stadion sein. «Ich werde aber das Spiel ganz sicher schauen. Ich gehe mit meiner Mutter und meinen Cousins nach Spanien, an die Wärme. Und von dort aus dem FC St. Gallen die Daumen drücken. Das wird die Ausnahme sein vom Abschalten vom Fussball.»

Görtler hat Barth Constantin ein «richtiges» Trikot geschickt

Auch nicht im Stadion wird der Sportchef sein, auch wenn ihm ein Paket mit einer Aufforderung, doch ins Wankdorf zu kommen, zugeschickt wurde. Das geschah so: Auf die Frage von Blick, ob er als Espenfan getarnt ans Spiel gehen würde, sagte Barthélémy Constantin nach dem 2:2 gegen Lugano: «Mal schauen. Ich frage jedenfalls Lukas Görtler, ob er mir ein Trikot schenkt.»

Das musste er dann nicht mal tun, denn der umtriebige Captain der Ostschweizer tat das von sich aus: «Lieber Barth. Heute bekommst Du endlich mal ein richtiges Trikot. Es ist nicht nur perfekt für den Cupfinal, sondern auch sonst für die Freizeit. Bis bald mein Freund», schrieb der St. Galler Captain dazu. Nice.

Die Antwort von Barthélémy Constantin: «Danke mein Freund. Viel Erfolg!» Im Wankdorf kann er allerdings nicht sein. Er ist an diesem Tag am Presstival, dem ersten Westschweizer Presse-Festival, und das als Speaker.

CC ist im Fall Boteli optimistisch

Und der Präsident, Vater Christian Constantin? «Ich werde nicht im Stadion sein, aber das Spiel am TV schauen.» Ohnehin hat er demnächst viel Büez. Eine Mission lautet: Winsley Boteli verpflichten. Der hat nach seinem Tor mit Nachdruck auf das Sion-Logo gedeutet. Das macht keiner, der wegwill. «Er will bei uns bleiben», sagt denn auch CC. Und das kann ganz wichtig sein in den Verhandlungen mit Borussia Mönchengladbach, denn die geforderten rund drei Millionen Franken sind dem Martinacher Architekten dann doch ein bisschen zu hoch.

«Ich bin aber guter Dinge, dass unsere Verhandlungen zum Erfolg führen. Aber es ist noch nicht so weit.» Und wenn CC sowas sagt, dann hat das in den meisten Fällen ein für ihn positives Ende genommen.

Das Traumszenario ist also: Mit St. Gallen jubeln. Boteli fixen. Und mit ihm in die Conference-League-Qualifikation starten.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
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