Steffen-Kopfball nimmt YB sämtliche Europa-Träume
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«Es gibt nichts Geileres»
Lugano hat seit über sieben Stunden kein Tor mehr kassiert

Lugano feiert den vierten 1:0-Sieg in Folge. Trainer Mattia Croci-Torti staunt über die Abwehrleistung und peilt mit seinem Team neue Rekorde an.
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Mattia Croci-Torti jubelt über den nächsten 1:0-Sieg.
Foto: Marusca Rezzonico/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lugano schlägt YB 1:0, vierter Minimalsieg in Folge seit April
  • Defensive unüberwindbar: 445 Minuten ohne Gegentor, historischer Rekord greifbar
  • Zwischen 7. Mai und 13. August 1994 gewann Lugano sechs Spiele zu null
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Auch gegen YB setzt sich Lugano mit 1:0 durch – bereits zum vierten Mal in Folge gewinnen die Tessiner mit dem Minimalresultat. Die Defensive scheint derzeit unüberwindbar und hat seit 445 Minuten kein Gegentor mehr zugelassen. «Ich weiss nicht, ob und wann es das in der Geschichte von Lugano schon einmal gab», sagt Trainer Mattia Croci-Torti (44).

In den Geschichtsbüchern wird man schnell fündig: Vier 1:0-Siege in Serie haben die Bianconeri noch nie geschafft. Eine längere Zu-Null-Serie gab es allerdings bereits – saisonübergreifend zwischen dem 7. Mai und dem 13. August 1994 blieb Lugano sechs Spiele in Folge ohne Gegentor.

Vergleich mit Milan-Coach Allegri

Die aktuelle Mannschaft hat die Chance, diese Marke noch in dieser Saison zu übertreffen. Denn defensiv lässt Lugano derzeit kaum etwas zu. «Vier 1:0-Siege in Serie sind kein Zufall. Sie zeigen, dass wir sehr kompakt stehen. Offensiv sind wir gleichzeitig aber auch zu wenig effizient», ordnet Croci-Torti ein.

Mit reinem italienischen Resultatfussball will der Trainer nichts zu tun haben – auch wenn die Parallelen auf den ersten Blick offensichtlich sind. In Italien steht Milan-Trainer Massimiliano Allegri (58) mit seinem pragmatischen Stil sinnbildlich für knappe Siege. Dort spricht man vom sogenannten «corto muso» (kurze Schnauze) – einem Erfolg mit der minimal nötigen Differenz, wie im Pferderennsport, wenn ein Pferd nur mit der Länge seiner Schnauze vorne liegt.

Papadopoulos schwärmt

Croci-Torti reagiert darauf mit einem Lächeln und winkt ab. Anders Mattia Zanotti (23), der sich einen kleinen Scherz erlaubt: «Wir sind im Moment ein bisschen Max Allegri», sagt er lachend zu Blick. Danach wird er aber ernst: «Es ist schon länger so, dass wir auf diese Art gewinnen. Das zeigt, dass wir sehr kompakt und taktisch gut ausbalanciert sind.»

Noch etwas pointierter äussert sich wie gewohnt Antonios Papadopoulos (26). «Für einen Abwehrspieler gibt es nichts Geileres, als 1:0 zu gewinnen. Wir haben uns hinten alle reingehauen», sagt er stolz. Gleichzeitig betont er, dass das Team hungrig bleibt. Der Deutsch-Grieche richtet den Blick bereits auf das nächste Spiel gegen St. Gallen – ein Direktduell um Platz zwei: «Es wird ein geiles Duell, ich freue mich darauf. Am besten gewinnen wir wieder 1:0», sagt er mit einem Augenzwinkern.

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