«Er würde hervorragend ankommen»
Italo-WM-Held will Frick in Italien zurück

Antonio Cabrini spricht mit Blick über Mario Frick – und macht sich für ein Comeback des Luzern-Trainers in Italien stark. Der Weltmeister von 1982 hofft, seinen ehemaligen Schützling, der ihn als Vater bezeichnet, in Italien wiederzusehen.
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Antonio Cabrini hofft, dass Mario Frick eines Tages nach Italien kommt.
Foto: imago/Independent Photo Agency Int.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mario Fricks Trainerzeit beim FC Luzern endet nach fünf Spielen
  • Antonio Cabrini wünscht sich Frick als Trainer zurück nach Italien
  • Frick spielte acht Jahre in Italien, Gespräche mit Pisa vor einem Jahr
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Noch fünf Spiele, dann endet die Ära von Mario Frick (51) beim FC Luzern. Wohin es ihn danach zieht, ist offen. Deutschland gilt als sein Plan A, Italien als Plan B, die Super League eher als Notlösung. Eine Auszeit kommt für den ehemaligen Serie-A-Stürmer nicht infrage.

Wenn es nach einem seiner wichtigsten Förderer zu Spielerzeiten geht, soll es Plan B werden. Antonio Cabrini (68), Weltmeister von 1982, wünscht sich Frick zurück in Italien: «Ich würde Mario sehr gerne eines Tages wieder hier sehen. Mit seiner Art würde er hervorragend ankommen», sagt er am Telefon zu Blick.

Cabrini ist von Fricks Aussage überrascht

Cabrini war Fricks erster Trainer in Italien – bei Arezzo in der Serie C in der Saison 2000/01. Zwischen den beiden entwickelte sich rasch ein besonderes Verhältnis. «Als ich von Zürich nach Italien wechselte, war ich völlig desillusioniert. Cabrini gab mir Wärme und Vertrauen – er war wie ein Vater für mich. Dank ihm bin ich richtig durchgestartet», erzählte Frick einst zu dieser Zeitung.

Die Worte überraschen Cabrini: «Ich wusste gar nicht, dass Mario mich so sieht. Das ehrt und freut mich sehr. Wir waren damals eine tolle Mannschaft mit einer aussergewöhnlichen Chemie – und er hatte daran einen grossen Anteil», erinnert sich der Italiener.

Cabrini wirbt für Frick

Zwar haben sich die beiden schon länger nicht mehr gesehen, doch Cabrini hat Fricks Entwicklung mitgekriegt – auch dank Ardon Jashari (23), der inzwischen bei Milan spielt. «Mario weiss, wie man mit jungen Spielern arbeitet. Gerade deshalb wäre er in Italien sehr willkommen – wir haben in diesem Bereich aktuell grosse Probleme.»

Über die sportliche Krise seines Landes spricht Cabrini dagegen nur ungern. Nach der dritten verpassten WM-Teilnahme in Folge sei Italien in einer schwierigen Phase: «Es liegt viel Arbeit vor uns. Wir sind weit entfernt von den Zeiten, als ich noch auf dem Platz stand.»

«Es war ein wunderbares Jahr mit ihm»

Umso lieber blickt Cabrini auf die gemeinsame Zeit mit Frick vor 25 Jahren zurück: «Ich kannte ihn damals nicht. Mein Sportchef machte mich auf diesen jungen Stürmer aus Liechtenstein aufmerksam. Ich habe ihm vertraut – und wir haben Mario Ende Oktober verpflichtet. Vom ersten Spiel an zeigte er, dass er für höhere Ligen gemacht ist. Es war ein wunderbares Jahr mit ihm.»

Danach zog es Frick weiter: Insgesamt acht Jahre spielte er noch in Italien, ehe er seine Karriere in der Heimat ausklingen liess. Ob er als Trainer eines Tages nach Italien zurückkehrt? Vor einem Jahr stand er bereits kurz davor, als er mit Pisa in Gesprächen war. Mit Cabrini würde sich nun auch eine grosse Figur des Calcio darüber freuen.

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Mannschaft
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FC Luzern
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3
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