Darum gehts
Mario Frick (51) ist immer für eine Überraschung gut – und sorgt auch in seinem zweitletzten Heimspiel als Luzern-Coach wieder für eine. Diesmal betrifft es das Captainamt. Da Pius Dorn (29) gesperrt fehlt, muss die Binde gegen Servette neu vergeben werden. Zuletzt hatte Frick sie in Dorns Abwesenheit dem Eigengewächs Tyron Owusu (22) anvertraut – entsprechend rechneten viele auch diesmal mit dieser Lösung. Doch Frick entscheidet sich anders und übergibt sie an Adrian Bajrami (24).
«Ich war selber überrascht, als ich es am Tag vor dem Spiel erfahren habe», sagt Bajrami. Stolz sei er schon gewesen – gross verändert habe sich dadurch aber nichts. «Ich gehe immer mit derselben Einstellung ins Spiel, ob mit oder ohne Bändeli. Am Ende geht es darum, das Herz auf dem Platz zu lassen», betont er.
Gegen Servette tut er genau das. Zwar lenkt er den Ball beim 0:1 unhaltbar für Goalie Pascal Loretz (22) ins eigene Tor ab – «wäre ich noch zum Coiffeur gegangen, hätte ich ihn vielleicht nicht mehr berührt», scherzt er später. Danach findet der Innenverteidiger aber stark in die Partie zurück, verteidigt viel weg und trifft in der zweiten Halbzeit per Kopf zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich.
«Einer der letzten Führungsspieler»
«Es war eine Achterbahn der Gefühle – für mich und die ganze Mannschaft. Zum Glück konnte ich dem Team noch mit dem Tor helfen», sagt Bajrami. Am Tabellenbild ändert sich durch das 3:3 nichts. Luzern führt die Relegation Group weiterhin punktgleich vor Servette an. Und will die Saison auch so beenden. «Jetzt müssen wir uns gut erholen und uns sofort auf den FCZ fokussieren.»
Sicher ist, dass Bajrami am Dienstag wohl wieder ohne «Bändeli» auflaufen wird, da Dorn zurückkehrt. Frick hatte bei seiner Entscheidung für Bajrami am Samstag aber keine Zweifel – und sieht sich darin bestätigt: «Adrian ist einer der letzten Führungsspieler und Lautsprecher auf dem Platz, die wir haben, wenn Dorn fehlt und Knezevic auf der Bank sitzt. Dazu kommen seine Form und seine Ausstrahlung in den letzten Wochen», so der Liechtensteiner.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 35 | 35 | 74 | |
2 | FC St. Gallen 2:1 | 36 | 23 | 66 | |
3 | FC Lugano 1:2 | 36 | 13 | 63 | |
4 | FC Sion | 35 | 21 | 58 | |
5 | FC Basel | 35 | 6 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 35 | 3 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 36 | 6 | 47 | |
2 | Servette FC | 36 | 4 | 47 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 36 | -10 | 42 | |
4 | FC Zürich | 36 | -20 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 36 | -29 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 36 | -52 | 23 |
