Einen Abgang-Kandidaten gibts noch
FCB-Sportchef bleibt seiner Challenge-League-Strategie treu

Der FC Basel wird in diesem Winter um den grossen Transfer-Wirbel herumkommen. Ob überhaupt Verstärkung kommt, ist fraglich. Und wer weg muss, ist bereits weg. Mit einer Ausnahme.
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Nach nur einem Jahr hat Benjamin Kololli den FCB bereits wieder verlassen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB-Sportchef Daniel Stucki erwartet ruhige Transferphase. Kader soll verschlankt werden
  • Strategie: Perspektivspieler vorübergehend in der Challenge League parkieren
  • Vier FCB-Juwelen aktuell in Challenge League: Kayombo, Spycher, Onyegbule, Essiam
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Lucas WerderReporter Fussball

FCB-Sportchef Daniel Stucki (43) wird über die Festtage nicht nur genügend Zeit gehabt haben, um seine eigenen Batterien wieder etwas aufzuladen. Sondern auch diejenigen seines Handys. Gründe, um während der Weihnachtszeit panisch herumzutelefonieren, haben die Basler ihrem Sportchef in der ersten Saisonhälfte auch keine geliefert. Tabellenplatz zwei und ein breit besetztes Kader, das weitgehend von Verletzungen verschont geblieben ist, dürften für die bislang ruhigste Transferphase der Ära Degen sorgen.

«Ich denke nicht, dass wir grosse Bewegungen haben werden», hatte Stucki bereits nach dem letzten Spiel gegen GC angekündigt. Wenn überhaupt, wolle man das Kader «etwas verschlanken». Diesem Vorhaben ist der Sportchef in den letzten Tagen mit zwei Abgängen nachgekommen. Benjamin Kololli (32), zuletzt im Joggeli nur noch Tribünengast, ist ablösefrei nach Sion gewechselt. Und Mittelfeld-Juwel Emmanuel Essiam (21) wird die Rückrunde mit dem FC Aarau in Angriff nehmen.

Viertes FCB-Juwel in der Challenge League

Mit dem Transfer des Ghanaers bleibt Stucki seiner Strategie treu, Perspektivspieler vorübergehend in der Challenge League zu parkieren. So wie er es mit Axel Kayombo getan hat, der seit Sommer an Stade Lausanne-Ouchy verliehen ist. Oder mit Tim Spycher (20), der das Tor von Stade Nyonnais hütet. Oder mit Adriano Onyegbule (18), der nach einem halben Jahr in Schaffhausen nach Vaduz weitergeschoben wird, um wieder regelmässiger zum Einsatz zu kommen. Wie auch jetzt im Fall von Essiam jeweils ohne eine Kaufoption für den Challenge-League-Klub.

Somit verbleibt mit Mohamed Dräger (28) eigentlich nur noch ein einziger Kandidat für einen Winterwechsel. Noch kürzer ist die Liste der möglichen Zuzüge. Gut möglich, dass die Basler in diesem Winter sogar ganz auf Verstärkung verzichten werden. Anders als nach der katastrophalen Hinrunde vor einem Jahr, als die kurz zuvor installierte Sportkommission mit Nicolas Vouilloz (23/Servette), Albian Ajeti (26/Gaziantep), Dion Kacuri (20/GC) und Kololli (Shimizu S-Pulse) im Winter-Transferfenster gleich vier neue Spieler verpflichtete. Und wohl deutlich weniger entspannte Festtage verbracht haben dürfte als Stucki.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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