«Eine Lektion erhalten»
Zwei Probleme hat sich Van der Gaag intensiv angeschaut

Der FCZ ist nach der 0:4-Klatsche gegen Thun auf Wiedergutmachung aus. Am Samstag steht das Auswärtsspiel bei Winterthur an (18 Uhr). Welcher Verteidiger kurz vor dem Comeback steht und wie es um die Jungen auf dem Heerenschürli steht – hier gehts zum FCZ-Inside.
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Fährt er mit Schwung zur U21-Nati? Cheveyo Tsawa.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCZ-Trainer Van der Gaag sagt, wie ihm heftige Niederlagen immer noch nahe gehen
  • Mit dem verletzt ausgewechselten Rodic ist wieder zu rechnen
  • Ein 16-jähriger Stürmer schnupperte neu bei den Profis
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Es war ein Rückschlag, ein Rückfall. «Wir hofften, weiter zu sein, als wie beim Match gegen Thun», sagt FCZ-Trainer Mitchell van der Gaag mit ein paar Tagen Abstand. Die 0:4-Klatsche gegen den Aufsteiger hallt nach. Grundsatzfragen stellten sich. Wie nahe ihm eine solche Niederlage gehe? «In der Vergangenheit haben mich solche Ergebnisse noch viel mehr beschäftigt. Aber die Wirkung auf mich ist immer noch sehr gross.» Zwei Probleme, die der Holländer intensiv angeschaut hat: erstens die Restverteidigung, als das Absichern in der Defensive bei eigenem Angriff. Das hat gegen Thun gar nicht funktioniert. «Wir haben eine Lektion in Konterfussball erhalten», sagt Van der Gaag. Zweitens das Kreieren von Torchancen. Die beste Passquote der Liga (86 Prozent), die zeigt, wie viele Pässe erfolgreich beim Mitspieler ankommen, nütze da überhaupt nichts. Es komme immer darauf an, in welcher Zone die Pässe stattfinden. Und: Die Woche sei grundsätzlich gut verlaufen. Es gab einzig ein paar Spieler, die krank waren, aber nun wieder zurückkämen.

Die grosse Frage

Hat der FCZ eine neue Ausrichtung? Cheveyo Tsawa (18) war letzte Woche der einzige Zürcher Jungspund in der Startelf, erfahrene Spieler aus aller Welt sind zum Team gestossen. «Schon zum Saisonstart, als wir mit vielen Jungen starteten, waren wir offen für zusätzliche Verpflichtungen von erfahrenen Spielern», sagt Van der Gaag. Er will nichts von einer Strategieänderung wissen. Und: Der Zürcher Verteidiger Junior Ligue (20) ist auf bestem Weg zurück von seiner Verletzung und kann ab diesem Wochenende wieder zu Einsatzminuten kommen. Mit seiner Rückkehr sieht die Bilanz der jungen Eigengewächse im FCZ-Team auch wieder anders aus.

Gesagt ist gesagt

«Die Verbindung ist eng.» – Das sagt Van der Gaag über die U21 des FCZ, die letzten Samstag auswärts im Berner Neufeld YB 3:0 geschlagen hat. Diese Woche habe nun Stürmer Din Ramic (16) die Chance erhalten, in der ersten Mannschaft mitzutrainieren. Weitere Junge, die nahe dran sind an der ersten Mannschaft neben Tsawa, Volken und Stork: Jill Stiel (17) und Raphaël Coulibaly (15) sind zwei Beispiele, die bei den Profis seit einiger Zeit reinschnuppern dürfen.

Mögliche Aufstellung

Milan Rodic (34) soll nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung vor einer Woche (44.) wieder zur Verfügung stehen. Er könnte den Platz auf der Linksverteidiger-Position behalten. Die Blessur vom Thun-Spiel war nicht sehr gravierend, wie man hört. Das teaminterne Duell mit Neil Volken (18) um den Platz ist jedoch weiterhin offen.

Brecher; Kamberi, Gomez, Segura, Rodic; Palacio; Tsawa, Krasniqi; Phaëton, Zuber, Emmanuel.

Wer fehlt?

Kény (gesperrt). Markelo (fraglich). Perea, Reichmuth, Vujevic (verletzt).

Neben dem Platz

Als erster FCZ-Spieler seit der Gründung der Super League (2003) holte Philippe Kény (26) beim Debüt die Rote Karte. Eine Sperre für die nächsten drei Spiele gab es bereits. Und intern ein saftige Geldbusse, wie sie beispielsweise Edimilson Fernandes bei YB nach seiner Ohrfeige gegen FCB-Schmid erhalten hat? «Nein, haben wir nicht gemacht», die kurze und knappe Antwort von Van der Gaag. Kény verpasste Thuns Bertone zwar keine Ohrfeige, aber bei einem Zweikampf einen harten Schlag ins Gesicht.

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Hast du gewusst, dass...

Der FCZ letzte Saison gegen Winterthur nur einen Punkt abgegeben hat. Torverhältnis bei den vier Duellen: 10:3.

Aufgepasst auf

Cheveyo Tsawa (18) verbrachte zum Saisonstart gegen Sion (2:3) das volle Spiel auf der Bank. Er hat sich mittlerweile im Mittelfeld zurückgekämpft. Zuletzt war er Stammspieler. Und am Montag wird er zusammen mit Ersatzgoalie Silas Huber (20) zur U21-Nati fahren. Ein zusätzlicher Boost?

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:

  1. Zuber 4,3 (3 Bewertungen)
  2. Kamberi 4,0 (4)
  3. Tsawa, Krasniqi, Sauter alle 4,0 (3)

Hier gehts zu allen Zürcher Noten. 

Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam.

Der Gegner

«Ihr Resultat ist schlecht für uns», sagt Winti-Trainer Uli Forte über den FCZ. Was es damit auf sich hat, erfährst du im Winti-Inside, das hier erscheint.

5

Spieltag

Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., Winterthur – FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion – Basel, 20.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 14 Uhr
So., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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