Ein Super-Ligist klar abgeschlagen
FCZ und Wil sahnen bei der Youth Trophy ab

Der FC Zürich ist Youth Trophy-Champion! Mit 7412 Minuten für junge Schweizer Spieler übertrifft er alle Super-League-Klubs. Cheveyo Tsawa führt als Spitzenreiter mit 2676 Minuten. Lugano hingegen setzt fast gar nicht auf Nachwuchs.
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Cheveyo Tsawa steuerte massgeblichen Anteil daran bei, dass der FCZ die Youth Trophy gewonnen hat.
Foto: Roger Albrecht/freshfocus
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Andri BäggliRedaktor Sport

Die Schweizer Super League ist eine Ausbildungsliga. Mit der Youth Trophy sollen die Klubs einen finanziellen Anreiz erhalten, vermehrt auf den Nachwuchs zu setzen. In dieser Saison geht der Titel in der Super League an den FC Zürich, der 7412 Einsatzminuten auf Spieler mit Jahrgang 2004 oder jünger, Schweizer Pass und Spielberechtigung für die Schweizer Nati-Teams gesetzt hat. Spitzenreiter ist mit Abstand Cheveyo Tsawa, der auf ganze 2676 Spielminuten kommt. 

Auf Platz zwei klassiert sich GC hauchdünn vor St. Gallen. Nur 30 Minuten mehr sammelten die Hoppers im Vergleich zum FCSG – der entscheidende Faktor dürfte dabei der letzte Spieltag gewesen sein, bei welchem gleich mehrere Spieler bei ihrem Super-League-Debüt noch Spielzeit gesammelt haben. Alle drei Klubs dürfen sich über Geld freuen – insgesamt 500'000 Franken werden proportional ausgeschüttet, wovon der FCZ den grössten Anteil erhält. Zudem profitieren die Zürcher auch noch von weiteren Fördergeldern aus der Challenge League.

Auf fast gar keinen Schweizer Nachwuchs setzt der FC Lugano. Die Tessiner stinken im Ligavergleich ab. Nur 27 Einsatzminuten sammelten die Junioren in dieser Spielzeit. Bei Lausanne und YB waren es immerhin deren 493 beziehungsweise 784.

Änderungen ab nächster Saison

In der Challenge League sieht die Verteilung etwas anders aus. Klubs, die mindestens 6000 Minuten auf den Nachwuchs setzen, erhalten pauschal 60'000 Franken. Sind es sogar über 8000 Minuten, gibt es 50'000 Franken obendrauf. Diesen Bonus haben sich diese Saison nur der FC Wil (9581 Minuten) und Stade Nyonnais (8670) gesichert. SLO und Rapperswil-Jona haben immerhin die 60'000 Franken eingestrichen. Schlusslicht in der Challenge League ist Yverdon mit 1828 Minuten. Insgesamt wären für beide Ligen zusammen 1,6 Millionen Franken an Fördermitteln zur Verfügung gestanden.

Ab der Saison 2026/27 gibt es Änderungen am System, wie die SFL in einer Medienmitteilung schreibt. Neu stehen insgesamt 2 Millionen Franken zur Verfügung. Spieler aus dem Jahrgang 2005 oder jünger werden zu 100 Prozent berücksichtigt, während Spieler, die 2004 geboren wurden, noch 50 Prozent in die Wertung zählen. Ebenfalls wird ein Bonus-/Malus-System eingeführt. Somit erhalten Klubs, die den erforderlichen Schwellenwert nicht erreichen, eine Busse. Dieses Geld wird anschliessend anteilsmässig an jene Klubs ausgeschüttet, die diese Werte übertreffen.

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