Darum gehts
- Goalie Simon Simoni patzt bei Super-League-Debüt von Luzern gegen Thun
- Klassisches Billardtor nach schwerem Torwartfehler in der 51. Minute
- Alle drei Gegentreffer fallen nach Standardsituationen, FCL-Trainer Jörg Portmann nimmt Simoni in Schutz
Simon Simoni war in seiner noch jungen Karriere erst einmal die Nummer 1. Bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt. Gegen Gegner wie SGV Freiberg und Hessen Kassel. Weder bei FK Dinamo in Albanien noch bei Kaiserslautern oder Ingolstadt ging er als Stammgoalie in die Saison, sondern durfte es sich auf der Bank bequem machen.
Nun startet er mit der 1 auf dem Rücken in die Super League, bei Luzern folgt er auf den nach Hannover abegewanderten Pascal Loretz. Von Nervosität angesichts der grossen Verantwortung ist bei Simoni zu Beginn aber nichts zu spüren. Im Gegenteil. Der einfache albanische Nationalgoalie ist meist Herr der Lage. Und beim Gegentreffer zum 1:1 durch Nico Maier ohne Abwehrchance.
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Dann aber kommt die verhängnisvolle 51. Minute, die aus einem bis dahin soliden Schluss- einen Flattermann macht. Statt sich den Ball zu schnappen, flutscht ihm die Kugel aus den Fingern. Thuns Bürgy stochert den Ball via Rücken von Gutbub über die Linie. Ein klassisches Billardtor. Und klarer Goaliefehler.
Portmann verteidigt Simoni
«Es war eine unübersichtliche Situation und schwierig für den Goalie», antwortet FCL-Coach Jörg Portmann, als er auf den Bock seiner Nummer 1 angesprochen wird. Und er nimmt seinen Keeper im selben Atemzug aus der Schusslinie. «Simon hatte sehr gute Aktionen. Bevor ich mit dem Finger auf ihn zeige, schaue ich mir an, wie die Situation zustande gekommen ist.»
Nach einem Standard, so wie alle drei Gegentreffer. Portmann sagt, dass man sich in dieser Hinsicht «verbessern» müsse. «Dazu gehört, auch die Ursprünge der Freistösse zu analysieren.» Der erste Gegentreffer fällt nach einem Einwurf, den beiden anderen gehen unnötige Foulspiele voraus.
Dinge, für die Simoni nichts kann. Dass er hauptschuldig am zweiten Gegentreffer ist, steht trotzdem ausser Frage.
Dessen dürfte sich auch Portmann bewusst sein, auch wenn er seinen Goalie öffentlich schützt.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 1 | 2 | 3 | |
2 | FC Basel | 1 | 1 | 3 | |
3 | Grasshopper Club Zürich | 1 | 0 | 1 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 1 | 0 | 1 | |
5 | FC Lugano | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Sion | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC St. Gallen | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Vaduz | 0 | 0 | 0 | |
5 | FC Zürich | 0 | 0 | 0 | |
5 | BSC Young Boys | 0 | 0 | 0 | |
11 | Servette FC | 1 | -1 | 0 | |
12 | FC Luzern | 1 | -2 | 0 |

