Servette steht nach FCZ-Niederlage mit zwei Punkten da
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«Das sieht extrem brutal aus»:Servette steht nach FCZ-Niederlage mit zwei Punkten da

Doppeltorschütze Tsawa
FCZ-Trainer hat Angst um sein Juwel

Cheveyo Tsawa ist die Wohlfühlgeschichte beim FC Zürich: Matchwinner gegen Servette, erst 18 Jahre jung – Vater und Schwester auch im Klub. Aber die Zürcher wollen das Talent auf keinen Fall verheizen.
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Feine Schusstechnik: Cheveyo Tsawa trifft für den FC Zürich zum 2:0 gegen Servette.
Foto: Philipp Kreshnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cheveyo Tsawa entscheidet Spiel für FCZ mit zwei Toren
  • Trainer van der Gaag warnt vor zu viel Lob für junge Spieler
  • 18-jähriger Tsawa absolvierte bisher 27 Einsätze in der Super League
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Florian RazReporter Fussball

Achtung! Jetzt nur ja nichts kaputt machen. Wenn es um Cheveyo Tsawa (18) geht, wird Mitchell van der Gaag (53) ganz besonders vorsichtig. «Nicht zu viel Lob», warnt der Trainer des FC Zürich nach dem 2:1-Sieg über Servette, «wir wissen ja, was mit solchen Spielern passieren kann.»

Was der Holländer wohl anspricht, sind die Geschichten von jungen Fussballern, die nach ein paar guten Auftritten in den Himmel gelobt werden. Um dann umso brutaler auf dem Boden der Realität aufzuschlagen. Die Geröllhalde der Fussball-Träume ist voll von hochgejubelten Neuseeland- und Schnee-Messis.

Tsawa überrascht sich selber

Also halten wir uns zurück mit Lobhudeleien. Wir schreiben Tsawa nicht zum nächsten Blerim Dzemaili hoch. Und behaupten auch nicht, dass ein Transfer nach Barcelona kaum mehr zu verhindern sei.

Aber es bleibt halt trotzdem die Feststellung: Da entscheidet ein 18-jähriger Mittelfeldspieler mit seinen zwei Toren ein Spiel der Super League. Er macht das, weil er sich beim 1:0 taktisch enorm geschickt verhält – und danach seine gute Schusstechnik unter Beweis stellt. Und weil er beim 2:0 clever testet, wie viel Armeinsatz Schiedsrichter Urs Schnyder ihn durchgehen lässt.

Tsawa strahlt, als er danach zu seiner Abschlussstärke Auskunft gibt. Und er gibt erfrischend ehrlich zu, beim zweiten Treffer, da sei er «selber etwas überrascht» worden von seiner Kaltblütigkeit.

FCZ-Siegtreffer gegen Servette darf nicht zählen
3:39
Highlights im Video:FCZ-Siegtreffer gegen Servette darf nicht zählen

Natürlich wird die Geschichte dadurch noch besser, dass Cheveyo nur einer von drei Tsawas ist, die derzeit im Home of FCZ ein- und ausgehen. Da ist Vater Dorjee Tsawa (49), im Jahr 2000 als Spieler Cupsieger mit dem FCZ, danach in verschiedensten Positionen im Klub angestellt. Derzeit als Athletik-Chef der Academy. Und da ist seit neustem Shanae Tsawa (15). Cheveyos Schwester spielt seit diesem Sommer für die FCZ-Frauen.

Tsawa selber ist im Februar 2024 zu seinen ersten Einsätzen in der Super League gekommen, als beim FCZ gerade die ersten Teenager-Wochen unter Sportchef Milos Malenovic (40) ausgerufen worden waren. Zu Beginn wirkte er manchmal etwas unsicher in der Positionierung und im Timing. Kein Wunder – das zentrale Mittelfeld ist der Ort, an dem die Orientierung auf dem Feld am schwersten ist.

Im Sommer hat Tsawa die Matur bestanden

Am Samstag aber ist er bei seinem 27. Einsatz in der höchsten Schweizer Liga einer der spielintelligentesten Spieler auf dem Feld. Und er wirkt körperlich robuster als je zuvor. Dabei hilft sicher, dass er erstmals in seinem Leben als reiner Profi lebt. Bis in den Sommer pendelte er von der Schule in St. Gallen ins Training nach Zürich. Seit der bestandenen Matur setzt er ganz auf den Fussball.

Das tut er mit so viel Einsatz, «dass wir ihn vor ihm selber schützen müssen», wie van der Gaag sagt. Und als Beispiel die letzte Trainingswoche anführt. Weil Tsawa mit der Schweizer U-21-Nationalmannschaft unterwegs war, sollte er einen Tag frei bekommen. «Aber er wollte unbedingt trainieren», erzählt sein Trainer.

Und natürlich gibt es doch noch so etwas wie Lob von van der Gaag für Cheveyo Tsawa: «Seine Leistung überrascht mich nicht, wenn ich sehe, wie jung er ist – und wie viel er dieser Mannschaft bereits bringt.» Aber das muss dann auch reichen.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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