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Doch es gibt ein grosses Aber
In dieser Statistik ist der FCB fast meisterlich

Der FCB erfüllt in dieser Saison seine Hausaufgaben gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Blöd für die Basler, dass ab kommender Woche nur noch Top-Teams warten.
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Der FCB hat drei Viertel seiner Punkte gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte geholt.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der FC Basel hat 49 Punkte geholt – 36 gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte
  • Mit 24 Toren nach Standards ist Basel zweitstärkstes Team der Liga
  • Nur 61,5 Prozent der Penaltys verwandelt, 13 zugesprochen und 8 getroffen
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Lucas WerderReporter Fussball

Etwas muss man dem FC Basel trotz einer bislang enttäuschenden Saison lassen: Der Noch-Meister erfüllt sein Pflichtprogramm. 49 Punkte haben die Basler bislang eingefahren, 36 davon – also fast drei Viertel – gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Einzig Leader Thun, der auf 34 Punkte kommt, ist in dieser Statistik noch erfolgreicher unterwegs. Dass der FCB seine Pflichtaufgaben derart zuverlässig erledigt, kommt doch etwas überraschend. Schliesslich wirkt es in dieser Saison oft so, als ob sich die Basler vor allem gegen tiefstehende Gegner schwertun.

Doch das Team von Stephan Lichtsteiner hat vor allem einen grossen Trumpf auf seiner Seite: die Standards. Am vergangenen Sonntag beim 3:1-Sieg gegen Servette fallen das erste und das dritte Tor nach einem Basler Eckball. Das zwischenzeitliche 2:0 erzielt Metinho unmittelbar nach einem Freistoss. Damit hat der FCB (24) in dieser Saison hinter St. Gallen (27) die zweitmeisten Treffer nach ruhenden Bällen erzielt.

Nur Servette schiesst schlechter Penaltys

Und trotzdem muss man sich in Basel ärgern, dass man in dieser Statistik nicht auf dem ersten Platz liegt. Denn kein Team hat in dieser Saison so viele Penaltys zugesprochen bekommen wie der FCB. Schon 13 Mal zeigten die Schiedsrichter in dieser Saison zugunsten des Tabellenvierten auf den Punkt. Dahinter folgen St. Gallen (11) und Sion (10).

Das grosse Problem: Nur acht davon haben die Basler auch verwandelt. Das ergibt eine Erfolgsquote von 61,5 Prozent. Nur Servette (zwei von vier) ist noch schlechter. Die nervenstärksten Teams der Liga sind Luzern (6/6), Lugano (4/4) und Winterthur (1/1), die alle noch ohne Fehlschuss sind.

Neben der miesen Penaltystatistik muss dem FCB im Saisonendspurt aber noch ein anderer Umstand zu denken geben. Nach dem Auswärtsspiel am Sonntag gegen Schlusslicht Winterthur warten in den letzten sieben Runden nur noch Gegner aus den Top 6. In den bisherigen 13 Partien gegen Thun, St. Gallen, Lugano, Sion und YB holten die Basler 13 Punkte. Behält man diesen Punkteschnitt in der Championship Group bei, kann man sich die Teilnahme am europäischen Wettbewerb abschminken.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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