Dezimiertes Luzern lässt sich von einem langen Ball übertölpeln
3:35
Winterthur – Luzern 2:1:Dezimiertes Luzern lässt sich von einem langen Ball übertölpeln

Die 45 Minuten von Grbic waren das einzig Positive
Hoffnungsschimmer an tristem FCL-Fastnachtsweekend

Viel Positives haben die Luzerner vom Wochenende nicht zu berichten. Wenigstens ist da aber noch Neuzugang Adrian Grbic, der die Pleite in Winterthur ein klein wenig erträglicher macht.
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Adrian Grbic hat gegen Winterthur in der ersten Halbzeit überzeugt.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Neunzig Minuten dauert ein Fussballspiel. Auch während der Narrenzeit. Da ist es also genauso ungeschickt, wenn man nur die Hälfte davon spielt. Doch genau das hat der FC Luzern gegen Winterthur getan – wieder einmal in dieser Saison. Da erstaunt es niemanden, dass die Zentralschweizer mit leeren Händen heimgereist sind.

Etwas Positives haben die Luzerner trotzdem mit nach Hause genommen. Nämlich die Leistung von Neuzugang Adrian Grbic (27). Zwar ist der Österreicher in der zweiten Halbzeit wie der Rest der Mannschaft abgetaucht. Doch seine ersten 45 Minuten, in der er den Penalty zur zwischenzeitlichen Führung verwertet hat, geben den FCL-Fans Hoffnung, endlich wieder einen echten Goalgetter in den eigenen Reihen zu haben.

Viel Selbstbewusstsein trotz fehlender Spielpraxis

Trotz Torerfolg beim Debüt ist Grbic mit sich selbst nicht ganz glücklich. «Ein bisschen besser hätte ich schon starten können, indem ich ein zweites oder drittes geschossen hätte. Es ist aber kein Wunschkonzert», stellt die neue Nummer 9 fest. Tatsächlich hätte er die Chancen dazu gehabt.

Doch einen Stürmer wie Grbic beim Debüt nur über Tore zu messen, wäre falsch. Zumal er viele Monate ohne Spielpraxis hinter sich hat. Nur 30 Minuten hat er in der ersten Saisonhälfte für Lorient absolviert. Doch Unsicherheit und Nervosität waren ihm nicht anzusehen – im Gegenteil. Sonst ist man nicht so schnell im Spiel einer neuen Mannschaft integriert oder schnappt sich die Bälle für die direkten Standards.

In den Himmel loben möchte ihn Trainer Mario Frick (49) trotzdem nicht. Das wäre angesichts der Niederlage auch vermessen gewesen. «Er kam zu vielen Abschlüssen und er hat Qualitäten», sagt der Liechtensteiner nur. Grbics erste 45 Minuten in Blau-Weiss machen aber Lust auf mehr. Und sind ein gutes Omen dafür, dass er bei seiner dritten Leihstation in drei Jahren seinen Torriecher wiederfindet.

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