«Eine schwierige Saison für den FC Zürich»
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Blick-Fussballchef skeptisch:«Eine schwierige Saison für den FC Zürich»

Der FCB-Goalie offenbart Schwächen mit dem Fuss
Heisses Spiel mit Hitz!

Marwin Hitz steht vor dem Saisonstart gegen Winti unter Druck. Weil er in der Vorbereitung patzte. Und weil er den statistisch besten Goalie der Liga ersetzen muss.
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Die neue Nummer 1 beim FCB: Marwin Hitz.
Foto: Marc Schumacher/freshfocus
Stefan Kreis

Was für Böcke! Es läuft die Startviertelstunde bei der 1:5-Pleite im Testkick gegen den HSV, als Marwin Hitz (34) einen haarsträubenden Fehlpass spielt. Unbedrängt. Ins Nirgendwo. Der Ball verhungert fast, ein Hamburger prescht dazwischen, Wouter Burger verschuldet in der Folge einen Penalty. Hitz muss den Gegentreffer auf seine Kappe nehmen. Auch vor dem 1:3 leistet sich der Ostschweizer einen Fehlpass, eine Woche zuvor landet ein Ball im Test gegen die Rumänen von Botosani in den Füssen des Gegenspielers. Heisses Spiel mit Hitz!

Ironie des Schicksals: Mit Heinz Lindner wollten die FCB-Verantwortlichen unter anderem deswegen nicht weitermachen, weil er Schwächen in der Spielauslösung habe. Nun patzt sein routinierter Nachfolger in der Vorbereitung gleich mehrfach mit dem Ball am Fuss.

Kommt Hitz mit dem Druck klar?

Weil er mit dem Druck nicht klarkommt, Publikumsliebling Heinz Lindner ersetzen zu müssen? Nein, sagt Coach Alex Frei. Hitz habe in seinen Jahren in der Bundesliga gezeigt, dass er damit umgehen könne. «Ich gehe davon aus, dass wenn einer vor 81’000 gespielt hat, sehr gut damit klar kommt, wenn drei Leute von der Tribüne herunter ‹Heinz Lindner› rufen.» Er mache sich «null Sorgen» um Hitz, so Frei. Was er sich aber wünsche, sei eine faire Beurteilung. «Dann kann man auch kritisch sein.»

Dass die Diskussion um Hitz und Lindner weitergehen wird, ist klar. Schliesslich bleibt der Österreicher der Super League erhalten. Am 3. September kommts zum ersten Aufeinandertreffen zwischen Basel und Sion.

Ex-BVB-Goalie bleibt cool

Hitz selbst antwortet im Trainingslager auf die Frage, wie er damit umgehe, den statistisch besten Goalie der abgelaufenen Super-League-Saison ersetzen zu müssen, mit einer Gegenfrage: «Was ist Druck? Druck haben viele Menschen. Jeder geht anders damit um. Ich versuche mein Bestes zu geben. Wichtig ist, wie man verabschiedet und nicht wie man willkommen geheissen wird.»

Am Samstag kriegt Hitz zum ersten Mal die Chance, auf seine Patzer in der Vorbereitung zu reagieren. Der FCB gastiert auswärts beim Aufsteiger aus Winterthur.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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