Stadion ist fast fit für die Super League
Das Winterthurer Schützi-Fest kann steigen

Die Vorbereitungen auf den Knüller gegen Basel laufen beim FCW auf Hochtouren. Was noch fehlt, wieviel der Umbau kostet, wer bezahlt.
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Die Schützenwiese ist bereit für ein volles Haus. So wie hier in der Challenge League gegen den FCZ.
Foto: Andy Mueller/freshfocus
Stefan Kreis

Es wird gehämmert, es wird gebohrt, es wird gestrichen. Auf der Schützenwiese herrscht emsiges Treiben. Auf der Haupttribüne sind die Handwerker damit beschäftigt, die Presseplätze auszubauen. Mindestens zwanzig müssen es laut Stadionkatalog der Swiss Football League (SFL) sein. Rund dreissig werden es werden. Vor der Libero-Bar streicht ein Maler das Geländer. So rot wie die beiden Löwen im Logo. Auf Strafraumhöhe wurden zwei hohe Stahltürme aufgebaut, der VAR lässt grüssen.

Leiter Spielbetrieb ist zuversichtlich

Alle Vorgaben, die im Stadionkatalog stehen, kann der FCW bis zum Saisonstart am Samstag gegen den FCB aber unmöglich umsetzen. Die geforderten Drehkreuze bei den Eingängen beispielsweise werden fehlen. «Die müssen zuerst produziert werden und im Moment ist Stahl, das weiss man ja, nicht einfach zu bekommen. Das ist keine Stangenware, die man einfach so aus dem Gestell holt», sagt Yannick Amhof.

Er ist Leiter Spielbetrieb des FC Winterthur und im ständigen Austausch mit der SFL. Sorgen, dass der Saisonstart gegen den FCB Probleme machen könnte, hat Amhof nicht: «Wir haben zuletzt ja bewiesen, dass der Betrieb im vollen Stadion funktioniert.» Martin Freuler, der Fanverantwortliche, pflichtet ihm bei. Schliesslich platzte die Schützenwiese gegen Ende der letzten Saison Spieltag für Spieltag aus allen Nähten.

Grenzenlose Euphorie

In der Super League rechnet der FCW bis zum Ende der Vorrunde mit einem ausverkaufen Haus. Könnte man die Euphorie, die rund um den Aufsteiger herrscht, in Energie umwandeln, die Flutlichter wären während der kompletten Saison mit Strom versorgt. Die mussten für die Super League aufgemotzt werden, acht neue Lampen pro Mast sorgen für die gewünschte Beleuchtung.

Des Weiteren muss aus sicherheitstechnischen Überlegungen eine Videoüberwachungsanlage installiert werden. Zudem wirds während des Spiels fixe Sektortrennungen geben. Der Gästesektor wird auf rund 800 Personen halbiert, insgesamt dürfen in der Super League 8400 Zuschauer rein. 1000 weniger als in der Challenge League.

Rund 1,5 Millionen Franken stehen für den Umbau zur Verfügung, 90% davon bezahlt die Stadt als Eigentümerin des Stadions. «Es ist eine aussergewöhnliche Herausforderung für alle Beteiligten, ein solches Projekt in so kurzer Zeit zu stemmen. Aber bei jedem Einzelnen ist eine riesige Motivation vorhanden. Man spürt, dass die Stadt hinter dem FCW steht», sagt Roman Welti vom Amt für Städtebau.

Wie fest die Stadt hinter seinem Fussballverein steht, zeigt ein Blick auf den Saisonkartenverkauf. Der musste aufgrund der grossen Nachfrage gestoppt werden.

Winterthur, soviel steht fest, ist bereit für ein Schützi-Fest.


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