«Tolle Erfahrung, auf die ich mich freue»
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YB-Rieder über die U21-EM:«Tolle Erfahrung, auf die ich mich freue»

Debütant Rieder an der U21-EM
So will sich der YB-Senkrechtstarter in die Nati spielen

Erst im Oktober spielte Fabian Rieder (19) erstmals für YB in der Super League. Jetzt ist der Teenager zweitjüngster Schweizer an der U21-EM und will sich bei Trainer Lustrinelli aufdrängen.
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Im Nu in der Super League etabliert: Fabian Rieder (r.) gegen Zürichs Antonio Marchesano.
Foto: BENJAMIN SOLAND
Matthias Dubach

Die Blitz-Karriere von Fabian Rieder (19) geht weiter und weiter!

Der YB-Youngster ist ab dieser Woche erstmals in der U21-Nati dabei. Rieder ist im EM-Kader von Nati-Trainer Mauro Lustrinelli für die Gruppenspiele in Slowenien neben Sion-Goalie Timothy Fayulu einer von zwei Debütanten. Und er ist neben dem drei Wochen jüngeren Leonidas Stergiou einer der beiden Küken mit Jahrgang 2002. Der Grossteil des Teams ist 1998 geboren.

«Die EM wird eine weitere coole Erfahrung sein. Das bringt mich in meiner Karriere weiter», sagt Rieder nach dem Super-League-Spiel gegen den FCZ.

Erst seit Januar Profi

Einen wahren Senkrechtstart hat der zentrale Mittelfeldspieler hingelegt. Am 17. Oktober spielte er für YB erstmals in der Super League, im Januar erhielt er den ersten Profi-Vertrag – und nun spielt er an der EM gegen England, Kroatien und Portugal. «Es ist schnell gegangen», sagt Rieder. «Vor einem Jahr habe ich bei YB in der U21 gespielt – respektive wegen Corona gar nicht gespielt. Aber ich muss weiterhin an mir arbeiten, es gibt noch viele Punkte zu verbessern.»

Spielt sich Rieder in seinem ersten U21-Camp sogleich in Lustrinellis Stammelf? «Ich fahre mal hin und versuche wie immer, im Training mein Bestes zu geben. Ob ich dann auch spiele, muss der Trainer entscheiden.»

Wirklich ausgeruht stösst Rieder aber nicht zur U21. Die Berner absolvierten wegen der Europa League englische Wochen. Zwar hat Rieder im Marathon-Programm alles andere als durchgespielt. Aber er sagt: «Es ist anstrengend, jeden dritten Tag zu spielen, auch wenn man nicht immer im Einsatz ist. Man ist ja trotzdem immer dabei, man reist, und man trainiert. Im Kopf wird man müde, nicht nur in den Beinen. Das ist nicht immer einfach.»

Doch das will der YB-Teenager für die EM beiseite schieben. Rieder: «So eine coole Erfahrung gibts nicht jedes Jahr. Ich gehe voll motiviert zur Nati!»

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