Darum gehts
- FC Basel scheidet nach 0:1 gegen Viktoria Pilsen aus Europa League aus
- Stephan Lichtsteiner kritisiert mangelnde Torgefahr
- Sieg gegen Thun am 1. Februar im Joggeli dringend erforderlich
Zumindest im Mediencenter des St. Jakob-Parks macht sich der Trainerwechsel des FC Basel dann doch noch bemerkbar. Als Stephan Lichtsteiner (42) nach dem 0:1 gegen Viktoria Pilsen darüber spricht, warum sich seine Mannschaft mit einem bedenklich schwachen Auftritt vorzeitig aus der Europa League verabschiedet hat, fallen seine Antworten kurz und knapp aus. Auf emotionale Worte, einen lockeren Spruch oder eine Prise Galgenhumor, zu denen Vorgänger Ludovic Magnin (46) gerne mal gegriffen hatte, verzichtet der neue FCB-Trainer.
Das, was der FCB in den 90 Minuten zuvor abliefert, unterscheidet sich dagegen kaum von den zuletzt schon dünnen Basler Leistungen. «Das ist eine Enttäuschung», hält Lichtsteiner fest. «Wir haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Umso ärgerlicher, weil die anderen Spiele zu unseren Gunsten ausgegangen wären.» Tatsächlich hätte den Baslern dank des späten 3:2-Siegestreffers von Stuttgart gegen YB ein eigener Sieg für den Einzug in die K.o.-Runde gereicht. So aber verabschieden sich gleich beide Schweizer Klubs aus der Europa League.
Lichtsteiner verspricht besseren Fussball
Gegen Pilsen zeichnet sich spätestens nach dem 0:1 kurz vor der Pause frühzeitig ab, dass aus dem angestrebten Heimsieg nichts werden dürfte. Torschütze Panos geht nach einem Eckball komplett vergessen. «Sie blocken uns und kommen so zum Abschluss», analysiert Lichtsteiner den ersten Gegentreffer seiner Amtszeit. «Das ist ein Tor, das ich so einmal akzeptieren kann. Gegen eine solche Mannschaft stehende Bälle zu verteidigen, ist nicht immer einfach.»
Es gibt aber auch Punkte, die der neue Trainer an seiner Mannschaft kritisiert. «Wir hatten nie so die Kontrolle über das Spiel, wie ich mir das vorgestellt habe», sagt Lichtsteiner. Mit den einzelnen Aktionen, die man gehabt habe, sei man zu wenig gefährlich vors Tor gekommen. «Wir haben die Qualität, um das besser zu machen», ist er sich sicher.
Darum gibt Lichtsteiner nach seinem verkorksten Debüt auch gleich ein Versprechen ab: «Wir stecken nicht auf. Ich bin überzeugt, dass wir in Zukunft guten Fussball spielen werden», ist er sich sicher. Viel Zeit, um mit seiner neuen Mannschaft daran zu arbeiten, bleibt aber nicht. Schon am Sonntag gastiert Leader Thun im Joggeli. Gegen die Berner Oberländer muss zwingend ein Sieg her. Ansonsten droht der FCB im zweiten Spiel unter Lichtsteiner bereits das zweite Saisonziel zu verpassen.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 21 | 21 | 46 | |
2 | FC Lugano | 21 | 11 | 39 | |
3 | FC St. Gallen | 20 | 14 | 37 | |
4 | FC Basel | 21 | 9 | 36 | |
5 | FC Sion | 21 | 6 | 32 | |
6 | BSC Young Boys | 21 | -5 | 29 | |
7 | FC Lausanne-Sport | 21 | 3 | 28 | |
8 | FC Zürich | 21 | -8 | 25 | |
9 | Servette FC | 21 | -5 | 24 | |
10 | FC Luzern | 21 | -3 | 22 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 21 | -11 | 18 | |
12 | FC Winterthur | 20 | -32 | 10 |


