YB-Fassnacht: «Ich hoffe jedenfalls schwer auf die WM.»
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Nach zweimonatiger Zwangspause:YB-Fassnacht: «Ich hoffe jedenfalls schwer auf die WM.»

Comeback nach zwei Monaten
YB-Fassnacht zeigt Yakin seine WM-Ambitionen

Christian Fassnacht (28) ist zurück. Satte zwei Monate nach seiner Knieverletzung. Nati-Trainer Murat Yakin sieht das Comeback des Flügels im Stadion. Und Fassnacht hofft.
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Christian Fassnacht ballt die Faust und bejubelt mit seinen Teamkollegen den Last-Second-Siegtreffer von Jean-Pierre Nsame (am Boden) in Luzern.
Foto: keystone-sda.ch
Alain Kunz

Es geht nicht mehr allzu lange bis Katar. Die definitive Spielerliste mit 26 Namen muss in rund sechs Wochen abgegeben werden. Die erste, welche 50 Namen umfasst, muss bis 21. Oktober bei der Fifa sein. Darauf wird der Name Christian Fassnacht sicher zu finden sein. Und danach?

«So stellt man sich ein Comeback vor»

Fassnacht freute sich an diesem für YB derart glücklichen Sonntag, der mit einer reichen Last-Second-Bescherung endete, primär mal über das Ende seiner Leidenszeit: «Ein wunderschönes Gefühl. Ich habe lange darauf hingearbeitet. Auch in der Nati-Pause, in welcher der Klubfussball stillsteht. Dass ich nun diesen Moment mit solchen Emotionen verbunden erleben kann, ist umso schöner. So stellt man sich ein Comeback vor.»

Im August noch von der Kontingentsliste gestrichen

Dabei gab es eine Zeit, Ende August, in welcher die Ehe YB/Fassnacht geschieden schien. Dann, als die Berner einige Spieler von der Kontingentsliste strichen. Auch der Name Fassnacht war darunter. Sofort gabs in den einschlägigen Portalen ein grosses Geheul. Eines titelte: «Abgänge bei YB: Fassnacht, Ngamaleu und Maceiras von Kontingentsliste gestrichen». Das war unbedacht dreingeschossen, wie YB noch am selben Tag bei Blick klarstellte. Das war eine rein vorsorgliche Massnahme für den Fall, dass es mit dem einen oder anderen Transfer doch noch klappen würde. Bei Ngamaleu (wechselte zu Dynamo Moskau) war das der Fall, allerdings erst, nachdem man den Kameruner wieder eingesetzt hatte und er die Liste deshalb doch noch belastete. Bei Fassnacht nicht, denn die Knieverletzung passiert just dann und verhinderte einen damals nach wie vor möglichen Transfer zu Besiktas Istanbul. Jetzt steht der Zürcher wieder auf der Liste und beendet die Vorrunde mal sicher in Bern. Auf die WM in Katar hoffend.

Ein Nati-Aufgebot ist für Fassnacht nie selbstverständlich

Üblicherweise war Fassnacht in den letzten Jahren in der Nati-Pause mit der Landesauswahl unterwegs, anstatt Aufbautraining zu betreiben. Auch diesmal hätte das nicht anders sein sollen, wenn es denn möglich gewesen wäre. «Definitiv. Ich liebe es, in die Nati berufen zu werden. Das ist für mich jedes Mal speziell und nie selbstverständlich. Ich gebe nun Vollgas – und dann schauen wir, wohin es reicht. Ich will mir einfach nichts vorwerfen können. Ich hoffe jedenfalls schwer auf die WM.»

«Ich habe nun genug Verletzungen hinter mir»

Aber: Stand heute sei er erst mal froh, wieder auf dem Platz stehen zu können. «Ich weiss nicht, ob es mich dann noch braucht. Ob ich noch gesund bin. Zumindest hoffe ich das. Ich habe nun genug Verletzungen hinter mir. Den Rest wird man sehen.»

Zwei Dinge waren jedenfalls augenfällig: Fassnacht wirkt total austrainiert. Und seine Augen leuchten, wenn er über Katar spricht. Der Mann ist auf einer Mission.

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