«Selbst wenn er das grösste Trainer-Talent der Welt ist»
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Passt Lichtsteiner zum FCB?«Selbst wenn er das grösste Trainer-Talent der Welt ist»

Mehrjähriger Vertrag beim FCB
Lichtsteiner tritt die Magnin-Nachfolge in Basel an

Stephan Lichtsteiner wird neuer Cheftrainer beim FC Basel. Damit präsentiert Basel noch am Tag der Trennung von Ludovic Magnin einen Nachfolger. Der Ex-Nati-Captain erhält einen Vertrag bis Sommer 2029.
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Neuer Chef beim FC Basel: Stephan Lichtsteiner.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Der FC Basel zögert nach der Trennung von Ludovic Magnin nicht lange und präsentiert noch am gleichen Tag seinen Nachfolger: Stephan Lichtsteiner (42), der zuletzt bei Wettswil-Bonstetten in der 1. Liga tätig war, unterschreibt beim FCB einen Vertrag bis Sommer 2029.

Schon vor der offiziellen Trennung von Ludovic Magnin berichtete Blick über ein mögliches Engagement von Lichtsteiner beim FCB. Anfangs noch als Wunschlösung für die U21 im Sommer, wird der ehemalige Nati-Captain (108 Länderspiele) jetzt per sofort Cheftrainer der 1. Mannschaft.

«Ich bin sehr überzeugt vom langfristigen Projekt beim FC Basel und freue mich deshalb, dass ich ab sofort ein Teil davon sein kann», äussert sich Lichtsteiner in der Medienmitteilung. Dabei attestiert er selbst, dass der Schritt nun «früher als geplant» komme. Dennoch sei es selbstverständlich gewesen, das Angebot und die Herausforderung anzunehmen. «Ich bin sicher, dass wir beim FCB gemeinsam einiges erreichen können.» Unterstützt wird Lichtsteiner dabei auch von einem neuen Assistent. Pascal Bader wechselt von der Jugendabteilung des FC Aarau ans Rheinknie.

Stucki: «Detailversessener Perfektionist»

FCB-Sportchef Daniel Stucki betont, dass man mit Lichtsteiner einen Trainer verpflichte, den man aus seiner Arbeit in der Basler Nachwuchsabteilung gut kenne. Von 2022 bis 2024 war der neue Cheftrainer bereits in der Jugend und der U16 des FCB tätig. «Er bringt ein grosses taktisches Verständnis mit und versteht es seit jeher, seine Teams mitzureissen und als Kollektiv besser zu machen.»

Nichtsdestotrotz: Auch dem FCB-Sportchef ist bewusst, dass Lichtsteiner auf diesem Niveau noch über keine Erfahrung verfügt – und die Ausgangslage beim FCB mit den hohen Ambitionen auch Tücken bietet. Dennoch ist er überzeugt, den richtigen Mann für den Job gefunden zu haben: «Stephan kennt Drucksituationen aus seiner Aktivzeit bestens und obwohl er noch kein Team auf höchstem Niveau trainiert hat, trauen wir ihm diese Aufgabe zu 100 Prozent zu. Er ist detailversessen und ein Perfektionist mit einem klaren Plan.»

Besonders wird beim FC Basel die Winner-Mentalität der Nati-Legende, als Spieler holte Lichtsteiner unter anderem sieben Meistertitel in Italien, betont. «Diese wird uns in der aktuellen Situation sofort helfen.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
21
21
46
2
FC Lugano
FC Lugano
21
11
39
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
20
14
37
4
FC Basel
FC Basel
21
9
36
5
FC Sion
FC Sion
21
6
32
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
21
-5
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
21
3
28
8
FC Zürich
FC Zürich
21
-8
25
9
Servette FC
Servette FC
21
-5
24
10
FC Luzern
FC Luzern
21
-3
22
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
21
-11
18
12
FC Winterthur
FC Winterthur
20
-32
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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