Ausstieg oder nicht?
Yverdon-Boss bricht nach Abstieg sein Schweigen

Trotz Abstieg aus der Super League bleibt Jamie Welch, Besitzer und Präsident von Yverdon, dem Verein treu. In einem Communiqué übernimmt er die Verantwortung für den Misserfolg und kündigt eine Überprüfung der Sportabteilung an.
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Jamie Welch verkündet nach Yverdons Abstieg seinen Verbleib.
Foto: Freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Yverdons US-Besitzer bleiben trotz Abstieg. Präsident Welch übernimmt Verantwortung
  • Welch plant Wiederaufbau und strebt direkte Rückkehr in Super League an
  • Abstieg soll als Sprungbrett für gefestigte Strukturen dienen
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Cédric HeebRedaktor Sport

Mit Yverdons Abstieg aus der Super League rätselte die Fussball-Schweiz darüber, ob die US-amerikanischen Besitzer auch in der Challenge League noch da sein würden. Die Bosse um Präsident Jamie Welch haben geschwiegen – bis jetzt.

In einem Communiqué wendet er sich an die Öffentlichkeit und schafft Klarheit: Er bleibt an Bord. «Mein Ziel für Yverdon Sport FC bleibt unverändert: ein solides, strukturiertes und ehrgeiziges Sportprojekt aufzubauen», heisst es in der Mitteilung. Nach dem Abstieg, den Welch als «grosse Enttäuschung für den gesamten Verein» bezeichnet, habe man umgehend eine «gründliche Überprüfung unserer Sportabteilung eingeleitet».

Weiter stellt sich der Besitzer des Energieunternehmens Kinetik hin und nimmt die Verantwortung für den Abstieg auf sich: «Als Präsident und Eigentümer übernehme ich voll und ganz die kollektive Verantwortung für dieses Versagen.» Ausreden zu suchen, bräche nichts, stattdessen brauche man «Klarheit, Verständnis und Zeit, um uns richtig wiederaufzubauen».

«Schwierige Zeit als Sprungbrett»

Sein Ziel? Der direkte Wiederaufstieg: «Es ist das Ziel, unseren Männer- und Frauenteams für die Saison 2026/27 die Rückkehr in die Super League zu ermöglichen.» Die Wiederaufbauphase sei im Gang, die Grundlagen «für eine kohärente und gemeinsame Vision» sollen in dieser gelegt werden.

Er dankt den Sponsoren, den Mitarbeitern und allen voran den Fans für die «Leidenschaft, Geduld und Loyalität», die der Verein während der ganzen Saison erleben durfte. Und Welch gibt sich kämpferisch: «Diese schwierige Zeit wird ein Sprungbrett zur Stärkung unserer Struktur sein.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
25
29
58
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
26
19
47
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
26
9
40
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
26
3
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
26
-7
28
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
25
-43
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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