«Musste Tränen zurückhalten, wollte nicht vor Papa weinen»
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Taulant Xhaka emotional:«Musste Tränen zurückhalten, wollte nicht vor Papa weinen»

Taulant Xhaka wird nach seinem Abschied emotional
«Ich wollte nicht vor meinem Vater weinen»

Der 4:0-Sieg gegen Luzern ist das 407. und letzte Spiel in der Karriere von Taulant Xhaka. Nach seinem Abschied zeigt sich das FCB-Urgestein von seiner emotionalen Seite.
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Taulant Xhaka verabschiedet sich unter Tränen vom FCB.
Foto: keystone-sda.ch
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Lucas WerderReporter Fussball

Taulant Xhaka, 407 Spiele haben Sie für den FCB bestritten. War ihr Letztes gegen Luzern das Speziellste von allen?
Taulant Xhaka:
Definitiv. Ich habe gestern nicht so gut geschlafen. Ich habe die ganze Zeit überlegt, was mich heute erwarten wird. Ich war nervöser als vor einem Champions-League-Spiel. Ich konnte es schon im Hotelzimmer kaum erwarten, dass die Zeit endlich vorbeigeht.

Was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie vor dem Spiel verabschiedet wurden?
Ich musste mich zusammenreissen, weil ich nicht vor meinem Vater weinen wollte. Aber ich hatte schon Tränen in den Augen. Die Choreo der Muttenzerkurve war brutal.

Haben Sie sich ihren Abschied genau so erträumt?
Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Ich hab noch einmal meine 34 Minuten bekommen. Und obwohl ich lange nicht mehr gespielt habe, habe ich mich auf dem Platz sehr gut gefühlt.

Taulant Xhaka wird vom Joggeli gebührend gefeiert
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Auswechslung in der 34. Minute:Taulant Xhaka wird vom Joggeli gebührend gefeiert

Ihr Bruder hat angekündigt, dass der nächste Xhaka bald zurückkommt. Wie ist das zu verstehen?
Er kommt bald zurück. Mehr verrate ich nicht (lacht).

Sie haben schon vor zwei Wochen an der spontanen Meisterfeier richtig Gas gegeben. Können Sie das heute noch toppen?
Man weiss nie bei mir (lacht). Nein, heute werde ich es mit der Familie ruhig angehen und alles geniessen. Ich brauche sicher zwei, drei Tage, um das alles realisiert zu haben.

Was machen Sie, damit Ihnen nicht erneut ein Aussetzer unterläuft?
Da war ich voll in den Emotionen. Jetzt ist es etwas anders. Ich weiss nicht, ob ich mich freuen oder traurig sein soll. Es ist eine Achterbahnfahrt. Heute lasse ich die anderen durchdrehen und bleibe selbst im Hintergrund.

Vor zwei Wochen haben sie an der Meisterfeier gesagt, dass etwas Grosses auf uns zukommt. Was haben Sie damit gemeint?
Ihr müsst jetzt noch nicht alles wissen. Nach der Karriere können wir darüber reden. Oder am nächsten Sonntag.

Sie meinen, falls der FCB auch den Cup gewinnt?
Wenn wir so wie heute spielen, habe ich keine Angst, dass wir nächste Woche noch einmal auf dem «Barfi» stehen.

Dieses Interview wurde in einer kleinen Medienrunde aufgezeichnet. 

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Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
1
2
3
2
FC Thun
FC Thun
1
2
3
3
FC Lugano
FC Lugano
2:0
1
2
3
4
FC Basel
FC Basel
1
1
3
4
FC Zürich
FC Zürich
1:0
1
1
3
6
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
1
0
1
6
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
1
0
1
8
FC St. Gallen
FC St. Gallen
0:1
1
-1
0
8
Servette FC
Servette FC
1
-1
0
10
FC Sion
FC Sion
1
-2
0
11
FC Luzern
FC Luzern
1
-2
0
12
FC Vaduz
FC Vaduz
0:2
1
-2
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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