Ausbildung zu streng?
So kommen Schweizer Trainer im Ausland zum Diplom

Ist die Trainerausbildung zu streng? Darüber debattiert die Fussballschweiz. Wer will oder wer hierzulande nicht zugelassen ist für einen Lehrgang, kann diesen im Ausland absolvieren. Gut möglich, dass Hakan Yakin diese Absicht hat, um Schaffhausen trainieren zu dürfen.
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Hakan Yakin darf gemäss Reglement nicht Trainer beim FC Schaffhausen werden – ausser, er wird in Kürze im Ausland für einen Uefa-Pro-Lehrgang aufgenommen. Das dürfte sein Plan sein.
Foto: keystone-sda.ch

Weil er in der Schweiz bislang nicht zum Lehrgang für die Uefa-Pro-Lizenz zugelassen wurde und in den nächsten Wochen kein neues Anmeldefenster öffnet, darf Hakan Yakin nicht Cheftrainer des FC Schaffhausen werden. Ausser, er wird im Ausland für einen Lehrgang aufgenommen. Das dürfte sein Plan sein, in der Türkei beginnt im Juli ein Uefa-Pro-Lehrgang. Yakin sagt zu Blick: «Dazu will ich mich im Moment nicht äussern. In den nächsten Tagen gibt es dann sicher was zu sagen.»

Doch lässt es der Schweizer Fussballverband zu, dass hierzulande abgewiesene Anwärter sich im Ausland die Uefa-Pro-Lizenz sichern und mit dieser dann in der Schweiz arbeiten? Ja, das ist möglich. Reto Gertschen, Ausbildungschef beim SFV, sagt: «Um einen SFL-Klub trainieren zu können, ist die Uefa-Pro-Lizenz oder die Zulassung zu einem Uefa-Pro-Lehrgang in der Schweiz oder im Ausland Bedingung.» Das Land, in dem das Diplom erlangt wird, muss eines der 55 Uefa-Mitgliedsländer sein. Und der Absolvent muss beim SFV um die Freigabe bitten.

Einer, der diesen Weg gewählt hat, ist der frühere FCZ-, Luzern- und Sion-Profi Burim Kukeli. Den ersten Teil der Trainerausbildung hat er in der Schweiz gemacht, den Rest in Albanien, dem Heimatland seiner Eltern – die Prüfung für die Uefa-Pro-Lizenz hat er soeben erfolgreich abgeschlossen. (wen/mi.w.)

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