Assist und motiviert bis in die Haarspitzen
Dirigent Jashari bei FCL-Sieg wieder ganz der Alte

Ardon Jashari hat gegen Djurgarden wieder einmal sein Können gezeigt. Für Trainer Mario Frick kommt das nicht überraschend.
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Ardon Jashari hat im FCL-Trikot das Lächeln wiedergefunden.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Als hätte es die Transferposse nie gegeben. Ardon Jashari (21) hat gegen Djurgarden nicht nur das Luzerner Spiel wie in den letzten anderthalb Jahren mit seiner gewohnten Ruhe orchestriert, sondern auch das 1:0 von Marco Burch mit einer Flanke vorbereitet. Er hat den Eindruck hinterlassen, bei seinem Debüt in einem europäischen Wettbewerb, bis in die Haarspitzen motiviert zu sein. Der einzige Unterschied zur letzten Saison: die fehlende Captainbinde am linken Oberarm.

Für Trainer Mario Frick ist Jasharis Auftritt keine Überraschung. «Seine Persönlichkeit ist gerade in solchen Spielen extrem wichtig.» Eigentlich sei geplant gewesen, ihn wegen seines Fitnesszustands nur rund eine Stunde spielen zu lassen. Am Ende wurden daraus fast 90 Minuten – wohl auch, weil der überragende Nicky Beloko nach 55 Minuten verletzt vom Platz musste.

Scouts auch für Jashari da?

Das zeigt, wie wichtig Jashari für Luzern ist. Und so lange er in der Zentralschweiz ist, will Frick nicht auf ihn verzichten. Die Fans ihrerseits scheinen ihm seinen Flirt mit dem FC Basel und seinem ungeschickten Interview in der «Luzerner Zeitung» nicht übelzunehmen. Jedenfalls tun sie im Stadion so. Wie schon am Sonntag gegen Stade-Lausanne-Ouchy gibts für die Nummer 6 vor sowie während des Spiels und nach seiner Auswechslung, als er unter der Kurve durchläuft, viel Applaus.

In der gut gefüllten Swissporarena waren aber wie so oft nicht nur Fans anwesend. Gut zwanzig Scouts waren für das Spiel angemeldet. Ob darunter auch welche für Jashari da waren? Bestimmt. Aus Deutschland ist zu vernehmen, dass zwei Werder-Verantwortliche sich am Donnerstag vor dem Spiel in die Schweiz begeben haben. Wie die Gespräche mit der FCL-Führung um Sportchef Remo Meyer ausgegangen sind, ist noch unbekannt.

Dieser Treffer reicht Luzern zum Weiterkommen
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Dank Jashari-Traumvorlage:Dieser Treffer reicht Luzern zum Weiterkommen
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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
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