Überragender FCL-Loretz verhindert Lucky Punch von Buess
2:52
Winterthur – Luzern 0:0:Überragender FCL-Loretz verhindert Lucky Punch von Buess

Neue Details zum hängigen Protest
Deshalb beharrt der FCL auf der Forfait-Forderung

Noch gibts keinen Entscheid zum Protest aus dem Startspiel zwischen Winterthur und Luzern. Dementsprechend präsentiert sich die Stimmungslage.
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Der Entscheid zum FCL-Protest um Trainer Mario Frick aus dem Startspiel lässt auf sich warten.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Pascal RuckstuhlSport-Desk-Reporter

Es war der grosse Aufreger der bisherigen Super-League-Saison. Der FC Luzern legte nach dem Startspiel gegen den FC Winterthur (0:0) Protest ein, weil Winterthurs Samuel Ballet (22) spielte, obwohl er zuvor in einem Testspiel die Rote Karte gesehen hat.

Mittlerweile ist mehr als eine Woche vergangen, einen Entscheid hat die Liga noch nicht kommuniziert. Ein Indiz dafür, dass die Sache doch komplexer ist, als zunächst angenommen?

FCL-Ärger über Liga

Eine Antwort darauf gibts (noch) nicht, die Liga hält sich bedeckt und will sich auf Nachfrage von Blick nicht zum laufenden Verfahren äussern. Hat sie sich womöglich einen Schnitzer erlaubt? Während Wintis Ballet für seine Tätlichkeit nicht gesperrt worden ist, wurde FCL-Spieler Denis Simani (31) im März für ein ähnliches Vergehen in einem Testspiel von der Liga für vier Spiele aus dem Verkehr gezogen. Beide Spieler erhielten die Rote Karte nach einer Rudelbildung.

«Für den FC Luzern ist nicht ersichtlich, was der Unterschied vom ‹Fall Simani› zum ‹Fall Ballet ist›», sagt Medienchef Markus Krienbühl. «Wir haben damals gegen den Entscheid betreffend Denis Simani fristgerecht Rekurs eingelegt, zudem hat der FCL ein Video des Simani-Vorfalls zur Verfügung gestellt, aus dem klar hervorgeht, dass der Spieler keine Tätlichkeit begangen hat, die eine Sperre von vier Spielen nach sich ziehen muss. Umso unverständlicher ist es daher, dass diese beiden Szenen mit einem klar unterschiedlichen Strafmass behandelt worden sind.»

Winti bleibt gelassen

Der Ärger der Luzerner ist zwar verständlich, dürfte in Sachen Protest allerdings wenig helfen. Die Liga kann sich jederzeit auf ihr Regelwerk berufen, das besagt, dass sie als zuständige Behörde über Sperre oder Nicht-Sperre entscheiden kann.

Beim FCW, der Ballet auch am Sonntag gegen den FC Basel (2:5) eingesetzt hat, zeigt man sich ob des ausbleibenden Entscheids indes tiefenentspannt. Keine Spur von Zittern. «Für uns ist der Fall klar. Wir haben uns vor dem ersten Spiel abgesichert, indem wir die schriftliche Bestätigung eingeholt haben», sagt Medienchef Andreas Mösli.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
6
FC Sion
FC Sion
18
4
27
7
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
8
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
18
0
21
10
Servette FC
Servette FC
18
-6
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
18
-27
10
Meisterschaftsrunde
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