An der GV
Präsident Hüppi sorgt wegen Görtler-Spruch für Lacher

Espen-Präsident Matthias Hüppi sorgt an der Generalversammlung für gute Laune. Welcher Spieler keine Bratwurst isst. Warum er gerne im Regen tanzt. Weshalb es Buhrufe gab. Und warum der FCSG der gesündeste Verein der Schweiz ist.
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Matthias Hüppi traut seinen Augen kaum: Sieg in Bern. Da ists einfacher einen Tag später vor die Aktionäre zu treten.
Foto: Pius Koller
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Stefan KreisReporter Fussball

Einen Tag nach dem historischen Sieg in Bern lädt der FCSG zur Generalversammlung. Knapp 2000 Aktionärinnen und Aktionäre pilgern in den Kybunpark und werden Zeuge, wie Matthias Hüppi ein Sprüche-Feuerwerk zündet. «Lukas Görtler ist zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass er mir mit seinem Treffer gegen YB die GV gerettet hat», beginnt Hüppi. Und er verspricht seinem Captain nicht nur eine, sondern gleich zwei Bratwürste als Belohnung. «Dann ist mir aufgefallen, dass Lukas gar keine Würste isst», so Hüppi mit herzhaftem Lachen.

Die Laune, sie könnte besser nicht sein beim FCSG-Präsidenten. Das liegt nicht nur am ersten Sieg in Bern seit über 20 Jahren, sondern an der hervorragenden Eigenkapitalquote des FC St. Gallen. Die beträgt knapp 59 Prozent, der Klub ist somit der gesündeste der Super League. Die Liquidität beträgt 10,2 Millionen, der Gewinn im Geschäftsjahr 2024 liegt bei 117'000 Franken.

Hüppi per Akklamation bestätigt

Kein Wunder werden Hüppi und seine Verwaltungsratskollegen Peter Germann, Christoph Hammer, Patrick Gründler und Benedikt Würth allesamt wiedergewählt. Mit Patrick Thoma nimmt zudem erstmals einer der Grossaktionäre Einsitz im Verwaltungsrat. Gegenstimmen gibts nur wenige. Hüppi wird gar per Akklamation bestätigt.

Der Medienprofi durch und durch, umdribbelt auch kritische Fragen. Als ein Aktionär fordert, dass die Frauen wieder im Espenmoos spielen sollen und nicht in Wil, antwortet Hüppi, dass man eine halbe Million investiert habe, um das wieder möglich zu machen – sprich einen Kunstrasen zu verlegen. Die Forderung nach einem Verantwortlichen für Frauenfussball, der Einsitz im Verwaltungsrat nehmen soll, beantwortet Hüppi hingegen nicht.

Dann hallen plötzlich Buhrufe durchs Stadion, weil ein Aktionär fordert, dass man die GV in eine Halle verlegen soll, statt in den Kybunpark. Weils im Oktober jeweils so kalt ist.

Das wird nicht passieren. Oder um es mit einem Spruch von Hüppi zu Beginn der GV zu sagen: «Richtige Freunde tanzen mit einem durch den Regen und warten nicht auf die Sonne.»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
20
18
43
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
20
8
36
4
FC Basel
FC Basel
20
8
33
5
FC Sion
FC Sion
20
6
31
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
20
-2
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
20
3
27
8
FC Zürich
FC Zürich
20
-7
25
9
FC Luzern
FC Luzern
20
-3
21
10
Servette FC
Servette FC
20
-7
21
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
20
-11
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
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