Amdouni, Males und Zeqiri erzielten 75 Skorerpunkte
Steht der FCB bald ohne sein magisches Trio da?

Zeki Amdouni (22), Andi Zeqiri (23) und Darian Males (22) sind die offensive Lebensversicherung des FC Basel. Wie es mit dem Trio weitergehen könnte. Und was Boss David Degen (40) plant.
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Darian Males, Andi Zeqiri und Zeki AMdouni zusammen im Training – gehen der Dreizack und der FCB bald getrennte Wege?
Foto: Daniela Frutiger/freshfocus
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Stefan KreisReporter Fussball

Unter David Degen glichen die Transferperioden zuletzt einem Managerspiel auf der Playstation. Über 80 Zu- und Abänge hat der FCB seit Sommer 2021 getätigt. Nun aber soll Kontinuität in die Kaderplanung kommen. «Wir gehen davon aus, dass wir 90 Prozent der Spieler halten können», sagte Degen an der Generalversammlung Mitte Mai. Gleichwohl ist dem FCB-Präsidenten bewusst, dass er etliche Spieler im Kader hat, die den Klub verlassen könnten. Unter anderem das Offensiv-Trio Amdouni/Zeqiri/Males. Müssen die Basler bald 75 Skorerpunkte ersetzen?

Zeki Amdouni (22 Tore, 5 Assists, Vertrag beim FCB bis 2027)

Für Spektakelmacher wie ihn zahlen die Zuschauer Eintritt. Weil er intuitiv spielt, Traumtore erzielt, Gegenspieler düpiert. Mit 13 wurde der letzte Strassenfussballer der Super League bei Servette ausgebootet. Nun ist er für den FCB an 27 Toren direkt beteiligt. Red Bull Leipzig soll ein Angebot vorbereiten, auch Klubs aus Spanien, aus Frankreich und aus Portugal sind am 22-jährigen Nati-Star dran. Im Raum steht eine Ablöse im tiefen zweistelligen Millionenbereich. Bemerkenswert: Noch vor zwei Jahren wechselte Amdouni für schlappe 200'000 Franken von Lausanne-Ouchy zu Lausanne.

Darian Males (11 Tore, 17 Assists, Vertrag bei Inter bis 2025)

28 Skorerpunkte! Kein FCB-Spieler war in der letzten Saison an mehr Toren beteiligt als die Inter-Leihgabe. Im Elfer-Krimi gegen Bröndby, als es in der Conference-League-Quali um Millionen geht, steht der Linksfuss ebenso seinen Mann wie im letzten Meisterschaftsspiel gegen GC. Da bringt er den FCB mit zwei Assists auf die Siegesstrasse. Und in den Europacup. Klar, dass die Bebbi Males gerne behalten würden. Die Frage ist: zu welchem Preis? Rund drei Millionen zahlte Inter für den damaligen FCL-Stürmer, die Kaufoption liegt im selben Bereich – und dürfte für den FCB zu teuer sein. Ob das Leihgeschäft verlängert wird, hängt in erster Linie am Willen der Italiener. Klar ist: Nach seiner Top-Saison mangelt es dem erst 22-Jährigen nicht an Interessenten.

Andi Zeqiri (18 Tore, 2 Assists, Vertrag bei Brighton bis 2024)

Vier Millionen Franken überwies Brighton im Sommer 2020 für den damaligen Lausanne-Stürmer. Für die «Seagulls» steht der Waadtländer in 13 Spielen auf dem Platz. Nach einem Leihwechsel zu Augsburg landet Zeqiri an jenem Ort, wo ihn der damalige Sportchef Ruedi Zbinden schon vor drei Jahren hinlotsen wollte: im Joggeli. Dort wird Zeqiri, dem es ebenfalls nicht an möglichen Interessenten mangelt, den Erwartungen mit 18 Toren gerecht. Die Kaufoption dürfte für die Bebbi aktuell aber trotzdem zu teuer sein.

Bei Amdouni hingegen hat der FCB die Option gezogen – und rund 3 Millionen nach Lausanne überwiesen. Ein Investment, das sich schon bald auszahlen dürfte.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
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SP
TD
PT
1
FC Thun
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38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
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Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
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FC Winterthur
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