Als erster aktiver Schweizer Fussballer
Winti-Profi Rodriguez interviewt nun prominente Gäste

Als erster aktiver Schweizer Fussballprofi hat Francisco Rodriguez seinen eigenen Podcast. Sein erster Gast war FCZ-Legende Marco Schönbächler.
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Die Ex-FCZ-Teamkollegen 2015 bei einem gemeinsamen Autogrammtermin.
Foto: freshfocus
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Michael WegmannStv. Fussballchef

Francisco Rodriguez (27), Mittelfeldspieler beim FC Winterthur, hat einen eigenen Podcast. Er heisst, angelehnt an seinen Spitznamen Cico, «Cic-off» und erscheint vorerst alle zwei Monate. Gemeinsam mit SRF-Sportreporter Sven Dalla Palma empfängt der jüngere Bruder von Ex-Profi Roberto (32) und Nati-Star Ricardo Rodriguez (30) jeweils einen prominenten Gast, um mit diesem über Sport, Gott und die Welt zu plaudern.

Rodriguez ist somit der erste noch aktive Schweizer Fussballer, der einen eigenen Podcast betreibt. Warum dieser sporadische Seitenwechsel vom Interviewten zum Interviewer? «Weil ich Zeit und Lust dazu habe», sagt er. Und: «Mir ist schon länger bewusst, dass es auch ein Leben nach dem Fussball gibt. Es schadet sicher nicht, wenn man seine Zeit nutzt und schon mal ausprobiert, was einem liegen oder gefallen könnte.»

Schönbächler spricht über Partys

Erster Gast im «Cic-off» ist FCZ-Legende Marco Schönbächler (33), der heute Amateurfussball beim FC Urdorf (2. Liga) spielt und zusammen mit Ex-FCZ-Teamkollege Adrian Winter eine Padel-Halle in Rüti ZH betreibt.

Blick hat schon mal in den rund 40-minütigen Podcast hineingehört. Fazit: unterhaltsam. Besonders als Rodriguez seine Karte des «Fifa-Games» aus seiner Debütsaison 2014 hervorkramt und Schönbächler damit aufzieht, dass er als Rookie besser bewertet wurde als der damalige FCZ-Star im besten Fussballalter. Rodriguez zieht es durch, vergleicht ihre Punktzahl bei Tempo, Schuss, Pass oder Dribblings. Überall wurde er stärker eingestuft. «Du warst schneller und konntest besser dribbeln? Das war genau der Grund, weshalb ich aufgehört habe, Fifa zu spielen», sagt Schönbächler und lacht, «wegen all diesen krassen Fehlern!»

Vielleicht würden seine Gäste in diesem Rahmen auch Dinge erzählen, welche sie gegenüber Journalisten nicht ausplaudern würden, hofft Rodriguez. Bei Schönbächler scheints zu klappen. Er erzählt beispielsweise, was ihm bei seinem ersten Training mit dem FC Urdorf nach 14 Jahren als FCZ-Profi durch den Kopf gegangen ist und redet über Partys nach den Europa-Cup-Spielen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
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