«In dieser Geschichte kann es nur Verlierer geben»
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Alpstaeg hat die Nase voll
«Nach dem Mittwoch sind Gespräche nicht mehr möglich»

Nach der GV ist vor dem Kampf der Anwälte. Bernhard Alpstaeg hat in der «Luzerner Zeitung» klar signalisiert, dass er nicht mehr für Gespräche bereit ist.
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Bernhard Alpstaeg nach der GV am letzten Mittwoch.
Foto: BENJAMIN SOLAND
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Marco MäderLeiter Sport-Desk

Die Bühne gehört über die Weihnachtstage dem FC Luzern. Das Theater, das in der Innerschweiz stattfindet, beschäftigt den Schweizer Fussball. Wer wird in Zukunft die Hoheit über den FC Luzern haben? Wer muss gehen? Die GV letzten Mittwoch hat gezeigt, dass eine Zusammenarbeit in der jetzigen Konstellation kaum mehr zu bewerkstelligen ist. Klar ist mittlerweile auch, dass eine Lösung nicht am runden Tisch gefunden werden wird.

Bernhard Alpstaeg, der grosse Patron, der grundsätzlich 52 Prozent Anteile am FCL besitzt, bestätigt in einem Interview mit der «Luzerner Zeitung», dass man kaum mehr auf einen gemeinsamen Nenner kommen wird. «Nach dem vergangenen Mittwoch sind Gespräche nicht mehr möglich», sagt er. «Mit seinem Schmierentheater gegen mich hat der Verwaltungsrat sämtliche Brücken für einen Dialog und eine Einigung abgebrochen.»

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«Zurzeit ist es mir nicht möglich, meine Pläne zur Rettung des FCL umzusetzen»
Bernhard Alpstaeg
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Er bedaure dies. Zudem sorgt sich Alpstaeg um die Zukunft des Klubs. Das drohende Finanzloch «würde das Ende des FC Luzern als Super-League-Klub bedeuten». Genau dies habe er verhindern wollen. «Aber wegen des unverantwortlichen und egoistischen Verhaltens des Verwaltungsrates, ist es mir zurzeit leider nicht möglich, meine Pläne zur Rettung des FCL umzusetzen.»

Klage wegen Ehrverletzung?

Der Verwaltungsrat um Minderheitsaktionär Josef Bieri hat Alpstaeg bei der GV am Mittwoch ausser Gefecht gesetzt, indem er Strafanzeige gegen den Patron wegen dessen Aktien-Deals mit dem heutigen Ehrenpräsidenten Walter Stierli aus dem Jahr 2015 erstattet hat. Von 52 Prozent verringerte sich Alpstaegs Aktienanteil auf 27 Prozent – entsprechend waren ihm beim Abstimmen die Hände gebunden.

«Wir sind erleichtert, aber…»
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Alpstaeg bekräftigt derweil, dass der Deal damals rechtens gewesen sei. «Das ist eine ganz böswillige, unwahre und auch ehrverletzende Unterstellung! Deshalb prüfen wir jetzt eine Strafanzeige wegen Ehrverletzung gegen alle Verwaltungsräte», so der Unternehmer.

Die Juristen haben in der Innerschweiz in den nächsten Wochen viel zu tun.

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