Darum gehts
- Der FC Basel sucht nach einem neuen Sportchef
- Top-Favorit Sandro Burki soll wohl ablehnen
- Burki bekommt beim FC Aarau eine neue Rolle
Plötzlich hatte Ex-Profi und FC Aarau CEO Sandro Burki die Qual der Wahl. Beim FC Basel ist der 40-Jährige als heissester Kandidat auf die Nachfolge von Daniel Stucki als Sportchef gehandelt worden. Gleichzeitig stand im Raum, dass Burki die freigewordene Stelle als Präsident des FC Aarau übernehmen könnte und gleichzeitig CEO bleibt.
Unter der Woche soll es zum Treffen in Basel gekommen sein mit FCB-Präsident David Degen sowie weiteren Entscheidungsträgern. Eine Verbindung zum Klub am Rheinknie gab es bereits: Burki spielte einst im Nachwuchs der Basler und pflegt seit Jahren ein gutes Verhältnis zu Degen (43), mit dem er auch im SFL-Komitee sitzt. Doch laut Blick-Informationen ist es wahrscheinlich, dass Burki seinem Kumpel Degen nun absagt.
Denn am Freitag soll Sandro Burki vor dem 5:1-Heimsieg gegen Stade Nyonnais bei einer Sitzung grünes Licht vom Verwaltungsrat bekommen haben, dass der Ex-Profi neuer Super-Boss beim FC Aarau wird: Geschäftsführer und Präsident. Beim Klub ist man überzeugt, dass man Burki damit in Aarau behalten könne.
Während Burkis Karriereweg beim FC Aarau seit seinem Ende als Spieler 2017 also weiterhin rasant bergauf geht, muss man sich in Basel nach Alternativen für die Nachfolge von Daniel Stucki umschauen.
Suche geht weiter
Das neue Jobprofil ist allerdings mit weniger Kompetenzen ausgestattet als bei seinem Vorgänger, da die Aufgaben besonders bei Transfers und der Zusammenstellung der 1. Mannschaft künftig auf mehrere Schultern verteilt werden sollen. Vor allem auf jene von Andreas Herrmann (34), derzeit noch Nachwuchs-Chefscout bei Manchester United.
Ein weiterer Name, der zuletzt als potenzieller neuer Sportchef gehandelt wurde, ist derjenige von Carlos da Silva (42). Der gebürtige Baselbieter war zwischen 2021 und 2025 in Lugano als Sportkoordinator und Sportchef tätig. Ein Engagement beim FCB scheint aktuell aber eher unrealistisch. Und dann wäre noch Valentin Stocker (37). Der ehemalige Captain startete nach seinem Karriereende 2022 beim FCB eine «Sportchef-Lehre» und nimmt seither auch in der Basler Sportkommission Einsitz.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 35 | 35 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 35 | 22 | 63 | |
3 | FC Lugano | 35 | 14 | 63 | |
4 | FC Sion | 35 | 21 | 58 | |
5 | FC Basel | 35 | 6 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 35 | 3 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 35 | 6 | 46 | |
2 | Servette FC | 35 | 4 | 46 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 35 | -9 | 42 | |
4 | FC Zürich | 35 | -21 | 35 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 35 | -28 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 35 | -53 | 20 |

