«Der Verein weiss schon länger Bescheid»
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Daniel Stucki verlässt den FCB:«Der Verein weiss schon länger Bescheid»

Das sind die Kandidaten für die Stucki-Nachfolge
Kommt der neue FCB-Sportchef aus der Challenge League?

Beim FC Basel läuft die Suche nach einem Nachfolger für Noch-Sportchef Daniel Stucki. Ein Kandidat steht beim FC Aarau unter Vertrag. Ein anderer ist bereits beim FCB angestellt.
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Sandro Burki ist laut Blick-Infos der Top-Kandidat für den Basler Sportchef-Posten.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB sucht Ersatz für Sportchef Daniel Stucki, mehrere Optionen in Prüfung
  • Sandro Burki, CEO FC Aarau, gilt als Top-Kandidat für die Nachfolge
  • Ex-Lugano-Sportchef Carlos da Silva seit Februar 2025 ohne Job
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Lucas WerderReporter Fussball

Noch ist nicht klar, wie genau der abtretende FCB-Sportchefs Daniel Stucki (44) ersetzt werden soll. In der Basler Chefetage ist man sich aber einig, dass man sich in der sportlichen Führung breiter aufstellen möchte. Andreas Herrmann (34), derzeit Nachwuchs-Chefscout bei Manchester United, soll neu Hauptverantwortlicher für die Zusammenstellung der 1. Mannschaft werden. Ein neuer Sportchef dürfte aber trotzdem kommen. Derzeit prüft man beim FCB gleich mehrere Optionen.

Am Wochenende hat «CH Media» Sandro Burki (40) als eine davon ins Spiel gebracht. Wie Blick erfahren hat, ist der CEO des FC Aarau aktuell sogar der heisseste Kandidat auf die Stucki-Nachfolge. Nach seinem Karriereende 2017 arbeitete Burki sechseinhalb Jahre lang als Sportchef des Challenge-League-Klubs, bevor er 2023 die Rolle des Geschäftsführers übernahm.

Nachdem der FCA vergangene Woche bekannt gegeben hat, dass Verwaltungsratspräsident Markus Mahler sein Amt Ende Mai abgeben wird, ist auch die Zukunft von Burki offen. Nicht auszuschliessen, dass er nach insgesamt 20 Jahren als Spieler und Funktionär das Brügglifeld tatsächlich verlassen wird.

Ex-Lugano-Sportchef stammt aus der Region

Eine Verbindung zum FCB gibt es bereits: Burki spielte einst im Nachwuchs der Basler und pflegt seit Jahren ein gutes Verhältnis zu David Degen (43), mit dem er auch im SFL-Komitee sitzt. Nach Blick-Infos könnte es noch diese Woche – und mitten im Aarauer Aufstiegsrennen – zu einem Meeting zwischen Burki und den FCB-Verantwortlichen kommen.

Ein weiterer Name, der als potenzieller neuer Sportchef gehandelt wird, ist derjenige von Carlos da Silva (42). Der gebürtige Baselbieter war zwischen 2021 und 2025 in Lugano als Sportkoordinator und Sportchef tätig, bevor er im vergangenen Februar nach einem internen Machtkampf mit «Chief Sports Officer» Sebastian Pelzer überraschend gehen musste. Seither ist der Ex-Profi ohne Job.

Stocker wollte den Job zuletzt nicht mehr

Neben Burki und Da Silva gibt es aber auch eine interne Lösung: Valentin Stocker (37). Der ehemalige Captain startete nach seinem Karriereende 2022 beim FCB eine «Sportchef-Lehre» und nimmt seither auch in der Basler Sportkommission Einsitz. Im letzten November erklärte er im FCB-Podcast «Achzädreyenünzig» aber, dass er nicht mehr zwingend Sportchef werden möchte. «In diesem Moment kann ich nicht sagen, dass es nach wie vor das absolute Ziel Nummer 1 ist», so Stocker.

Dass man solche Aussagen nicht immer auf die Goldwaage legen sollte, hat ausgerechnet Stockers möglicher Vorgänger zuletzt bewiesen. Mitte März hatte Daniel Stucki im SRF-Regionaljournal erklärt: «Ich habe noch ein Jahr Vertrag, und der Job gefällt mir.» Eineinhalb Monate später ist der FCB auf der Suche nach einem neuen Sportchef.

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FC St. Gallen
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3
FC Lugano
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14
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4
FC Sion
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3
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35
5
Grasshopper Club Zürich
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-28
27
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FC Winterthur
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