«Schwerwiegendes Vergehen»
Insiderhandel? Ex-Barça-Star Piqué wird zur Kasse gebeten

Gerard Piqué wurde von der spanischen Finanzaufsicht zu einer Busse von 200'000 Euro verurteilt. Der Ex-Barça-Star soll 2021 Aktien mit Insiderinformationen gekauft haben.
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Ex-Barça-Star Gerard Piqué steckt in Schwierigkeiten.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gerard Piqué erhält 183'000 Franken Strafe wegen Insiderhandels mit Aktien
  • Er drohte einem Schiedsrichter nach einem FC-Andorra-Spiel im Spielertunnel
  • 104'166 Aktien vor Übernahme gekauft, 20 Prozent Kursgewinn erzielt
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Blick Sportdesk

Gerard Piqué (39), Ex-Barça-Star, sorgt mal wieder für Schlagzeilen, diesmal jedoch abseits des Spielfeldes. Der ehemalige Verteidiger steht im Zentrum eines Finanzskandals, der ihm eine Geldstrafe von 200'000 Euro (ungefähr 183'000 Franken) eingebracht hat. Laut der spanischen Börsenaufsicht CNMV hat Piqué gegen die Regeln des Insiderhandels verstossen, indem er Aktien einer Firma kaufte, bevor diese offiziell übernommen wurde.

Im Januar 2021 erwarb Piqué 104'166 Aktien der Firma «Aspy Global Services», die sich auf Gesundheitsschutz und Sicherheit spezialisiert hat. Ein Unternehmer soll ihm zuvor verraten haben, dass Gespräche über eine geplante Übernahme geführt werden. Wenig später flatterte ein Kaufangebot in Höhe von 223 Millionen Euro rein. Innerhalb kürzester Zeit stieg der Aktienkurs von «Aspy Global Services» um fast 20 Prozent – danach verkaufte Piqué seine Anteile wieder.

Die CNMV bezeichnete den Vorfall als «sehr schwerwiegendes Vergehen» und verhängte die Strafe.

Auch auf dem Fussballplatz geriet der ehemalige Weltmeister zuletzt in Schwierigkeiten. Als Eigentümer des FC Andorra wurde Piqué nach einem hitzigen Spiel gegen Albacete (0:1) in der zweiten spanischen Liga von der Disziplinarkommission des spanischen Fussballverbandes (RFEF) für sechs Spiele gesperrt. Zusätzlich darf er zwei Monate lang keine Klubaufgaben übernehmen. Der Verband warf ihm «leicht gewalttätiges Verhalten» gegenüber den Schiedsrichtern vor.

Besonders brisant ist der Vorfall im Spielertunnel nach der Partie, bei dem Piqué den Schiedsrichter Alonso de Ena Wolf direkt bedroht haben soll. Laut dem offiziellen Spielbericht soll Piqué folgende Drohung ausgesprochen haben: «Besser, du gehst mit einer Eskorte, damit dir nichts passiert. In einem anderen Land würdest du verprügelt werden, aber hier in Andorra sind wir zivilisiert.»

Dieser Artikel ist zuerst auf «gsp.ro» erschienen. Die rumänische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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