«Hätten sie sich gerne selbst eingwechselt, Herr Frei?»
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U21-Trainer nach knappem Sieg:«Hätten sie sich gerne selbst eingwechselt, Herr Frei?»

«War kein glanzvoller Sieg»
Wollten Sie sich selbst einwechseln, Alex Frei?

Die U21-Nati tut sich gegen hurmorbefreite Fähringer lange Zeit schwer. Was Alex Frei zum Mini-Sieg sagt und wie gross die Chancen auf die EM-Quali sind.
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Alex Frei startet mit einem Mini-Sieg gegen die Färöer in seine Amtszeit als U21-Nationaltrainer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweizer U21 besiegt die Färöer mit 1:0 am Freitagabend
  • Joker Winsley Boteli erzielt das entscheidende Tor nach 77 Minuten
  • Schweizer EM-Chancen sind nach Mini-Sieg intakt
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Stefan KreisReporter Fussball

Alex Frei hat in seiner langen Karriere alles erlebt. Auch mühsame Spiele gegen Fussballzwerge wie die Färöer. Drei Tore erzielte der Rekordtorschütze der Schweizer Nationalmannschaft in zwei Spielen gegen die Insel-Kicker. Am Freitagabend aber muss er tatenlos mitansehen, wie seine Schützlinge 77 Minuten brauchen, bis der parkierte Färöer-Bus endlich aus dem Weg geräumt ist.

Joker Winsley Boteli steht goldrichtig und erlöst Alex Frei, der mit einem Sieg in sein U21-Abenteuer startet. Zuvor hatten seine Schützlinge zig Chancen vergeben. Hätte er sich in solchen Momenten am liebsten selbst eingewechselt? «Nein, nein», antwortet Frei mit einem Lächeln, wird aber nur Sekundenbruchteile später wieder ernst. «Es war das erwartet zähe Spiel gegen einen Gegner, der über die Mentalität und die mannschaftliche Geschlossenheit kommt.»

Phasenweise stehen die humorbefreiten Fähringer mit elf (!) Mann im eigenen Strafraum, gefühlt jede gelungene Defensivaktion wird bejubelt. Und weil der Schiri ein reguläres Tor wegen Abseits nicht gibt und der Färöer-Goalie über sich hinauswächst, hätte Frei im schlimmsten Fall auch mit einer Nullnummer starten können.

Chancen auf EM-Quali voll intakt

«Morgen interessiert es niemanden mehr, wie du gewonnen hast. Es war nur eine Frage der Zeit, bis einer reinfällt», sagt Frei mit der Erfahrung von 84 Länderspielen und 42 Toren. «Wir hatten die nötige Geduld und den Glauben. Es war vom Resultat her kein glanzvoller Sieg, aber spielerisch war es gut, auch wenn wir noch Luft nach oben haben.»

Mit dem Sieg zieht die Schweiz nach Punkten mit Island gleich und steht auf dem dritten Platz. Weil der direkte Konkurrent aber im Gegensatz zur Schweiz noch zweimal gegen Top-Favorit Frankreich in die Hosen muss, hat die Schweiz beste Chancen, Gruppenzweiter zu werden und sich entweder direkt oder via Playoffs für die EM 2027 in Albanien und Serbien zu qualifizieren.

Soweit denken aber will Frei noch nicht, erst müssen weitere Hausaufgaben gemacht werden. «Der Sieg gegen die Färöer ist nicht viel wert, wenn wir am Dienstag nicht nachlegen.» Dann trifft die U21-Nati auf Estland.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
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Südafrika
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3
Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Gruppe G
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Ägypten
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Playoffs
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Kap Verde
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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