Trotz starkem Saisonstart in Leeds
Warum Okafors Weg zum Nati-Comeback noch weit ist

In der Premier League hat Noah Okafor (25) mit zwei Toren in fünf Spielen sofort Fuss gefasst. Für Nati-Trainer Murat Yakin scheint der Stürmer zumindest vorerst aber kein Thema zu sein.
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Noah Okafor ist in diesem Jahr noch ohne Nati-Aufgebot.
Foto: Offside via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noah Okafor nicht für Nationalmannschaft nominiert trotz starker Leistungen
  • Murat Yakin fokussiert auf Verteidiger aus Top-Ligen Europas
  • Okafor erzielte zwei Tore in fünf Premier-League-Einsätzen für Leeds

An der Kaderbekanntgabe vergangene Woche hat Murat Yakin (51) angekündigt, seinen Fokus ab sofort auf Verteidiger aus den fünf Top-Ligen Europas richten zu wollen. In der Offensive sind diese Möglichkeiten des Nati-Trainers allerdings begrenzt. Mit Andi Zeqiri (Widzew Lodz) und Cedric Itten (Fortuna Düsseldorf) hat Yakin zwei Stürmer aufgeboten, die nicht in einer grossen europäischen Liga unter Vertrag stehen. 

Auf die Dienste von Noah Okafor (25), dem einzigen Schweizer, der in dieser Saison in einer Top-5-Liga bereits mehrfach getroffen hat, verzichtet der Nati-Coach dagegen. Dabei hat sich der Baselbieter nach seiner starken Vorbereitung mit Ex-Klub Milan bei England-Aufsteiger Leeds schnell einen Stammplatz erkämpft. Zweimal hat der Baselbieter in den fünf Premier-League-Einsätzen schon getroffen. 

«Wichtig, dass alle zufrieden sind»

Doch warum hat der schnelle Angreifer trotz seines Saisonstarts kein Aufgebot für die beiden WM-Quali-Spiele gegen Schweden und Slowenien erhalten? «Das ist eigentlich eine Frage für Murat Yakin», sagt Pierluigi Tami. Durchblicken, warum Okafor weiter auf sein erstes Aufgebot in diesem Jahr wartet, lässt der Nati-Direktor trotzdem. «Murat hat in seinem Kopf entschieden, wer Stammspieler ist und wer nicht. Für uns ist es wichtig, dass in der Nationalmannschaft alle zufrieden sind. Egal, welche Rolle sie vom Trainer bekommen», erklärt Tami.

Die Rangordnung in der Schweizer Offensive ist klar: Breel Embolo, Dan Ndoye und Ruben Vargas sind in ihrer aktuellen Form und mit Blick auf Ihre Leistungen im Schweizer Dress gesetzt. Dahinter macht der junge Johan Manzambi mächtig Dampf, der sich mit seinen Fähigkeiten nicht nur auf die Notizblöcke diverser Topklubs spielt, sondern auch in die Gunst von Murat Yakin – und dieser sieht ihn ganz klar auf einer offensiven Position. 

Mehrere Gespräche zwischen Tami und Okafor

Das einst grosse Zukunftsversprechen der Schweizer Offensive Okafor müsste sich also hinten anstellen. Und genau damit hatte dieser in der Vergangenheit immer wieder Probleme. Als er im letzten Testspiel vor der EM 2024 nicht in der Startelf stand, suchte er das Gespräch mit Tami. Dass er dabei Murat Yakin überging, kam beim Nati-Trainer wenig überraschend gar nicht gut an.

Während des Turniers blieb Okafor schliesslich ohne eine einzige Einsatzminute. Wie aus dem Umfeld der Nati zu hören war, fiel er dafür innerhalb des Teams immer wieder durch schlechte Laune, fragwürdiges Verhalten und schwache Trainingsleistungen auf. Unmittelbar nach EM-Ende kam es in einem Zürcher Restaurant erneut zu einem emotionalen Gespräch zwischen Okafor und Tami. Nur sassen dieses Mal auch noch der Vater und die beiden Brüder des Nationalspielers mit am Tisch.

Neue Chance in Zukunft?

Die Tür schien für den 25-Jährigen im vergangenen Sommer mehr als nur geschlossen. Doch trotz der Vorfälle bekam er eine Chance und Okafor wurde im vergangenen November für die letzten beiden Nations-League-Spiele gegen Serbien und Spanien aufgeboten, er stand sogar einmal in der Startelf. Es folgte ein Wechsel-Fiasko im Winter und eine Rückrunde bei Meister Napoli mit gerade mal 36 Einsatzminuten. Trotz der zuletzt markanten Leistungssteigerung hat man beim Verband hinter vorgehaltener Hand allerdings grössere Zweifel daran, ob sich Okafor als Teamplayer in die aktuelle sehr harmonische und erfolgreiche Teamhierarchie und -chemie einfügen könnte. 

Immerhin: «Das ist der richtige Weg, wenn man in die Nati zurück möchte», sagt Tami über den Saisonstart von Okafor. «Die Tür für ihn ist offen.» Nach den Fehltritten in der Vergangenheit dürfte es aber noch ein paar Tore mehr benötigen, damit Okafor auch durch diese durchgehen könnte.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
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1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
0
0
4
Tschechien
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0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
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0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
0
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
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Haiti
Haiti
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0
0
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Schottland
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0
0
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
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0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
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Australien
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0
0
0
4
Türkei
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
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1
Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Gruppe I
Mannschaft
SP
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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1
Argentinien
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Algerien
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Playoffs
Gruppe K
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Portugal
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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Ghana
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Panama
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Playoffs
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