Die Nati ist zurück: Rund zwei Monate nach dem Aus im WM-Viertelfinal gegen Argentinien beginnt am Montag in Belek der nächste Zusammenzug. Bis am Freitag bereitet sich das Team von Murat Yakin dort auf die anstehenden Nations-League-Spiele gegen Nordmazedonien (26. September und 6. Oktober), Schottland (29. September) und Slowenien (3. Oktober) vor.
Die Unterbringung im Kempinski-Hotel im südtürkischen Ferienort gestaltet sich dieses Mal etwas anders: Die Nati schläft nicht in den Zimmern im Haupthaus, sondern in den Bungalows auf dem Gelände. Drei bis vier Spieler teilen sich dabei ein Zimmer – etwas WG-Feeling für die Fussballer also.
Die Stimmung ist besonders bei den Romands ausgezeichnet bei der Ankunft. Johan Manzambi, und die beiden Nati-Neulinge Winsley Boteli und Zachary Athekame strahlen um die Wette – Manzambi ist es, der für den Gaming-Koffer der Romand-WG zuständig ist. Rodriguez wollte den Hotel-Buggy fahren mit Cömert, Akanji und Keller, doch er musste für den Fahrer des Hotels Platz machen. Winsley Boteli verzichtete darauf, auf den Fahrersitz eines Buggys zu sitzen. Er sagte: «Ich darf nicht fahren, ich habe noch keinen Fahrausweis.» Dafür hat sich Yvon Mvogo einen Buggy geschnappt, um in die Bungalows der Spieler zu fahren.
Granit Xhaka wäre in einem der Bungalows etwa mit Manuel Akanji und Ricardo Rodriguez untergebracht gewesen – der Nati-Captain nimmt nach seinem Geständnis, ein Covid-Zertifikat erworben zu haben, aber nicht am Zusammenzug teil. Daneben fallen Aurèle Amenda und Denis Zakaria kurzfristig verletzt aus. Die grösste Delegation ist aber gegen Mittag aus Zürich gelandet. Freuler, Itten, Rieder und Ndoye folgen am Nachmittag. Die Italo-Legionäre Sow, Britschgi und Sierro kommen erst am Abend. Elvedi kommt wird erst gegen Mitternacht in Belek eintreffen
Bereits am Sonntag ist Nati-Trainer Murat Yakin nach Belek gereist. Dabei ging nicht alles reibungslos: Gemäss Blick-Informationen ist sein Koffer unterwegs steckengeblieben.
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