Sforza adelt Nati-Hoffnung Stojilkovic
«Stürmer wie ihn gibts wenige in der Schweiz»

U21-Nati-Stürmer Stojilkovic, mit Darmstadt Leader der 2. Bundesliga, hat schon als Neunjähriger für den FCZ Tore erzielt. Nati-Legende Sforza traut ihm eine grosse Zukunft zu.
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Vor der Nati-Pause schiesst Darmstadt-Stürmer Stojilkovic Kultklub Kaiserslautern im Alleingang ab.
Foto: imago/Jan Huebner
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Michael WegmannStv. Fussballchef

Auf die EM-Qualifikation hin hat Murat Yakin den Kader verjüngt. Der Nati-Trainer betont, dass er bei seiner Nomination primär auf das Momentum und die Form der Spieler schaut. Möglich, dass bald auch Darmstadt-Stürmer Filip Stojilkovic (23) zum Handkuss kommt.

Direkt neben dem Stadion Letzigrund in Zürich aufgewachsen, kickte er schon als Bub bei den «Letzikids», den Kleinsten des FC Zürich. «Filip hatte schon als Neunjähriger einen unglaublichen Torriecher. Irgendwie hat er das Tor immer gemacht, ob mit dem Knie oder der Nase», erinnert sich Marco Bernet, der damalige Leiter der Letzikids. «Er war ein guter Junge, aber er war nicht stromlinienförmig, lotete oft die Grenzen aus.»

Obwohl man das Sturmjuwel beim FCZ überzeugen will, sich erst in der 1. Mannschaft durchzusetzen, wechselt er im Sommer 2018 18-jährig von der U21 in den Nachwuchs von Hoffenheim. «Ich bereue es nicht. In Deutschland habe ich mich fussballerisch weiter entwickelt und bin selbstständiger geworden», sagt Stojilkovic. Nach einem Jahr kehrt er trotz Angeboten aus der 2. Bundesliga zum FC Wil zurück in die Schweiz. Ausschlaggebend ist Trainer Ciriaco Sforza. «Bei ihm merkte ich sofort, dass er einen Plan mit mir hat und auf mich setzt. Und das hat sich bewahrheitet: Ciri hat nicht nur geredet, er ist auch zu mir gestanden, hat mich gefördert. Er war einer der wichtigsten Trainer für mich – noch heute pflegen wir guten Kontakt.»

«Ein Riesentalent – aber er muss gute Leute um sich haben»

«Filip hat die Nase, braucht nicht viele Chancen. Zudem ist er robust, hat Power, einen tollen Schuss und Technik. Er geht auch dahin, wo es wehtut. Die Schweiz hat nicht viele Stürmer wie ihn», sagt Sforza über seinen ehemaligen Schützling und nennt ihn ein Riesentalent. Er traut Stojilkovic eine grosse Karriere zu. «Dazu muss Filip gute Leute um sich haben, die ihn führen und schauen, dass nicht zu viele Emotionen im Spiel sind.»

Nach 18 Spielen in der Challenge League mit 8 Toren und 4 Assists wechselt der Mittelstürmer zu Sion. Seit diesem Jahr stürmt er für Darmstadt in der 2. Bundesliga. Mit Erfolg: Vor der Nati-Pause schiesst er Kaiserslautern beim 2:0 im Alleingang ab. Man spürt, dass er sich beim Überraschungsteam der Liga wohlfühlt. «Ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Der Klub und die Menschen hier sind total bescheiden und bodenständig.» Es scheint, als habe er diese Tugenden der Lilien bereits verinnerlicht. Auf die Frage nach dem Aufstieg sagt er: «Wir nehmen Spiel für Spiel. Wir heben nicht ab und werden auch nicht nervös, wenns mal nicht läuft.»

Stojilkovic: «U21-EM? Wir wollen möglichst alle Spiele gewinnen»

Was die Nati angeht, meint Stojilkovic: «Klar ist die A-Nati mein Ziel. Ich bin parat! Aber mit dem Kopf bin ich zurzeit ganz bei der U21.» Beim nächsten Zusammenzug im Juni wird er mit grosser Sicherheit noch nicht ins A-Team berufen. Denn dann steht die U21-EM in Rumänien an, wo die Schweiz mit dem bestmöglichen Kader antreten will. Da gehört er definitiv dazu. Gruppengegner werden Norwegen, Frankreich und Italien sein. Die EM-Ziele formuliert der Zürcher dann auch kecker: «Wir wollen möglichst alle Spiele gewinnen und haben keine Angst vor grossen Nationen.»

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