Yakin über Breel-Ärger und sein Interview
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Yakin über Embolo-Interview:«Wichtig ist für mich seine Reaktion auf dem Platz»

Stammplatz für Embolo?
Darum setzt Yakin diesmal gleich auf ein 28-Mann-Kader

Granit Xhaka (34) und Breel Embolo (29) kehren für die letzten beiden Nations-League-Spiele in die Nati zurück. Murat Yakin (52) dürfte sofort wieder voll auf beide setzen.
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Breel Embolo darf wieder in die Nati einrücken.
Foto: Toto Marti
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Lucas WerderReporter Fussball

Gleich 28 Spieler hat Murat Yakin (52) für die beiden abschliessenden Nations-League-Spiele gegen Slowenien und Schottland aufgeboten. Mit dabei auch zwei prominente Rückkehrer: Granit Xhaka (34) und Breel Embolo (29), die beim letzten Zusammenzug gefehlt hatten.

Im Fall von Xhaka war ein gefälschtes Impfzertifikat der Grund, dass der SFV gemeinsam mit dem Nati-Captain entschieden hatte, dass dieser auf ein Aufgebot verzichten würde. Bei Embolo entschied dagegen der Verband in Eigenregie, den Stürmer nicht einrücken zu lassen, nachdem dessen Verurteilung wegen des Erwerbs eines gefälschten Testzertifikats im Herbst 2025 an die Öffentlichkeit gelangt war. Obwohl Embolo dem SFV das Urteil verschwiegen hatte, zeigte der Basler vergangene Woche im Interview mit CH Media wenig Verständnis für seine Nichtnominierung. «Da kamen der SFV und ich nicht auf einen gemeinsamen Nenner», so Embolo.

«Es ist sein Recht, sich zu positionieren»

Herrscht vor der Rückkehr in die Nati noch Klärungsbedarf? «Es braucht sicher noch einmal ein Gespräch, bei dem alle am Tisch sitzen», findet Yakin. Für Embolos Kritik zeigt der Nati-Coach ein Stück weit Verständnis: «Es ist sein Recht, sich zu positionieren. Er war verärgert, dass er nicht mittun konnte.» Nun müsse der Stürmer aber akzeptieren, was gewesen sei, und wieder nach vorn schauen. «Wir wissen, was wir an ihm haben. Wichtig ist, dass er jetzt eine Reaktion auf dem Platz zeigt.»

Embolo dürfte schon am nächsten Freitag in Maribor die Gelegenheit dazu bekommen. Zeki Amdouni (25), der in den ersten vier Nations-League-Spielen in der Startelf stand, ist zwar ebenfalls Teil des Aufgebots, hatte in den vergangenen Wochen aber mit einer Sprunggelenksverletzung zu kämpfen. Trotz Amdounis starken Nati-Leistungen (drei Tore und eine Vorlage in vier Spielen) dürfte der Stammplatz im Sturm darum vorerst wieder Embolo gehören. Yakin: «Wir sind in einer glücklichen Situation, zwei solche Spieler zu haben.»

Fünf Rückkehrer und zwei Neulinge

Unbestritten ist, dass Granit Xhaka seinen Platz im Mittelfeld zurückbekommen wird. Der Rekordnationalspieler wird dabei auch weiterhin die Captain-Binde tragen. «Ich habe das Thema kurz mit dem Spielerrat besprochen. Es stand nie zur Diskussion, dass Granit das Captain-Amt abgibt», erklärt Yakin. Auch für Manuel Akanji, der die Nati in den vergangenen Länderspielen aufs Feld geführt hat, sei klar gewesen, dass nun wieder Xhaka als Captain übernehme.

Neben Xhaka und Embolo kommen auch die zuletzt verletzten Denis Zakaria, Rubén Vargas und Miro Muheim zu ihrer Nati-Rückkehr. Ausserdem bietet Yakin mit FCZ-Goalie Silas Huber (21) und Flügelspieler Samuel Ballet (25), der beim türkischen Überraschungsklub Amed SK spielt, zwei Neulinge auf.

Der Grund für das mit 28 Spielern sehr gross ausfallende Aufgebot: Mit Amdouni und Ricardo Rodriguez rücken zwei Spieler ein, die aus einer Verletzung kommen. Zudem bietet das letzte Nations-League-Spiel gegen Schottland (16. November) die Möglichkeit, der zweiten Garde etwas mehr Einsatzzeit zukommen zu lassen. Die Bedingung dafür ist aber ein Punktgewinn gegen Slowenien (13. November), der gleichbedeutend mit dem Gruppensieg wäre.

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