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«Gibt noch ein Essen»:So verlief der Last-Minute-Wechsel von Akanji zu Inter

Akanji über Doppelbürger-Thema
«Habe mich für die Schweiz entschieden, weil es sich richtig angefühlt hat»

Nati-Star Manuel Akanji erklärt, warum er von Manchester City zu Inter gewechselt hat und warum die Schweiz besser ist als der Kosovo.
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Carlo SteinerRedaktor Sport
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Als sich die Möglichkeit mit Inter ergeben hat, musste ich nicht zweimal überlegen, weil es ein Verein ist, den ich sehr mag», sagt Manuel Akanji.
Foto: Toto Marti

Auch bei der zweiten Nati-Pressekonferenz des Tages, geht es vor allem um den Klubfussball, weil nicht nur Fabian Rieder, sondern auch Manuel Akanji kurz vor Ende des Transferfensters gewechselt ist. Der Schweizer Abwehrchef schloss sich per Leihe Inter Mailand an. Als er am Montag zu Nati einrückte, war er offiziell noch Spieler von ManCity. Nach nur einer guten Stunde im Camp reiste er für den Medizincheck nach Italien.

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«Wir haben das bessere Team»:Akanjis Seitenhieb an den Kosovo wegen Nationenwechsel

«Wir hatten am Ende sechs Innenverteidiger im Kader und nur zwei konnten spielen. Er (Pep Guardiola, d. Red.) hat das offen und ehrlich gesagt, dass ein paar Spieler nicht im Kader sein werden», beschreibt Akanji die Situation in Manchester. «Ich bin natürlich einer, der immer spielen will. Und als sich die Möglichkeit mit Inter ergeben hat, musste ich nicht zweimal überlegen, weil es ein Verein ist, den ich sehr mag.» Inter sei sein Lieblingsverein in Italien – sein erstes Fussballtrikot war ein Inter-Leibchen von Stürmer Christian Vieri. Der Verlobte seiner Schwester sei ein grosser Inter-Fan.

«Wir müssen bereit sein»

Bezüglich des Kosovo-Spieles ist die Marschroute für Akanji klar. «Wir haben zweimal in letzter Minute den Ausgleich kassiert. Diesen Freitag werden wir uns definitiv vornehmen, das Spiel zu gewinnen, und glauben, dass wir das schaffen werden.»

Es werde aber aber kein einfaches Spiel. «Wir müssen bereit sein. Wir wissen, dass es am Freitag ernst gilt.»

«Bereue nicht, für die Schweiz zu spielen»

Den Nationenwechsel von Leon Avdullahu (21) will er nicht gross kommentieren. «Es ist seine Entscheidung. Ich glaube, wir haben das bessere Team hier. Wenn er für den Kosovo spielen will, soll er für den Kosovo spielen.» Er selbst habe von seinem zweiten Heimatland Nigeria nie eine direkte Anfrage erhalten. «Der Schweizer Verband wollte unbedingt, dass ich für ihn spiele. Ich bin in der Schweiz geboren und fühle mich hier zu Hause und habe mich für die Schweiz entschieden, weil es sich richtig angefühlt hat. Ich bereue es bis zum heutigen Tag nicht.»

Die PK im Ticker zum Nachlesen:

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